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Alt 20.01.2014, 19:11
papillon69 papillon69 ist offline
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Standard AW: Brustkrebs beim Mann

Zitat:
Zitat von Zoraide Beitrag anzeigen
@papillon69 Ich bin schon etwas neugierig. Was sind Nebenwirkungen beim Mann unter Tam? Und was passiert, wenn der Tumor PR-Abhängig ist. Gibt es da auch ein Mittel? Da stelle ich mir die Auswirkungen bedenklicher vor. Und es gibt noch dieses weitere "Androgen" (???) - wird das überhaupt oder bei Männern in der Therapie berücksichtigt?
Hallo Zoraide,
so ganz ganz verstehe ich deine Frage nicht. Es ist genau so wie bei der Frau: wenn Östrogenrezeptor und/oder Progesteronrezeptor positiv sind/ist, so wird in den Leitlinien eine Antiöstrogenbehandlung empfohlen. Bei prämenopausalen Frauen und bei Männern ist Tamoxifen das Mittel der Wahl - bei postmenopausalen Frauen werden oft Aromatasehemmer bevorzugt.
Und was meinst du mit dem „weiteren“ Androgen??? Weder Östrogen noch Progesteron sind Androgene. Ob und ggf. wie auch Androgenrezeptoren beim Brustkrebs eine Rolle spielen ist nicht so ganz geklärt - weder bei Frauen noch bei Männern.
Im Großen und Ganzen unterscheiden sich die Nebenwirkungen von Tamoxifen bei Frauen und Männern nicht - die Verunsicherung bei Männern mit einer vermeintlichen "Frauenkrankheit" und die Behandlung mit entsprechenden "Frauenmedikamente" sind natürlich größer. Dagegen gibt es beim Mann natürlich nicht das Problem, dass Tamoxifen Veränderungen an der Gebärmutter hervorrufen kann.

Übrigens: auch wenn man in männliche und weibliche Sexualhormone unterscheidet, so ist es keinesfalls so, dass diese Hormone nicht auch beim jeweils anderen Geschlecht eine wesentliche Rolle spielen. So liegt der Östrogenspiegel bei Männern durchaus auf dem gleichen Niveau wie bei Frauen nach den Wechseljahren. Ein Östrogenmangel hätte z.B. auch beim Mann wesentliche Auswirkungen auf die Knochengesundheit, die Psyche etc.
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