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Alt 23.04.2006, 14:14
riad riad ist offline
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Unglücklich desmoplastisches Medulloblastom

Mein Bruder 37 Jahre hatte vor zwei Monaten (Mitte Feb.)angefangen über
Rückenschmerzen zu klagen.
Nach 40 Tagen (anfang April) hatte er von einem Taubgefühl am Fuß berichtet.

Nach 50 Tagen (10. April) konnte er das linke Bein nicht mehr spüren, aber
noch normal laufen.
Die Ärzte konnten zunächst keine Ursache feststellen.
Nach einer MRT am Rücken wurde ein Tumor am Rückenmark gefunden.
Die Ärzte hielten diesen Tumor für gutartig (Meningeom).
Am 15. April wurde mein Bruder operiert. Die OP war nach Angaben der Ärzte
erfolgreich. Der Tumor wurde zu 95 % entfernt.
Am Montag Abend (16. April) hat mein Bruder eine Gehirnblutung gehabt.
Die histologische Untersuchung des Tumors hat gezeigt, dass es sich um einen
bösartigen Tumor handelt. Da es sich um ein desmoplastisches Medulloblastom
handelt, haben die Pathologen eine MRT des Schädels angeraten. Diese wurde
aufgrund der Gehirnblutung und des pathologischen Befunds durchgeführt. In
der MRT des Schädels zeigt sich, dass der Tumor im mitlleren Kleinhirn
hinter den 4. Ventrikel sitzt. Er ist eingeblutet und es zeigt sich
weiterhin etwas Blut im 4. Ventrikel. Der Tumor kompremiert den 4.
Ventrikel und drückt auf den Hirnstamm. Diese Veränderungen im Gehirn
verursachen eine Dilatation des 3. und der Seitenventrikel sowie ein
generalisiertes Hirnödem.
Die Ärzte meinen, dass eine Strahlentherapie erst 14 Tage nach der Blutung
begonnen werden kann.

Meine Frage ist, ob es jetzt (5 Tage nach der Blutung im Gerhin) möglich ist
eine Chemotheraoie einzuleiten. Weiterhin würde mich interessieren, ob der
Tumor im Gehirn auch operativ entfernt werden muss.
Weisst jemand, wer sich auf die Therapie Erwachsener Patienten mit einem
Medulloblastom spezialisiert hat?
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