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Alt 06.06.2008, 14:43
Steffi907 Steffi907 ist offline
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Standard Lebensgefährtin von betroffenem Vater

Hallo,
im Februar ist mein 7-Jähriger Stiefsohn an einem Medulloblastom erkrankt, der Tumo wurde entfernt, er konnte vollständig entfernt werden und hat nicht gestreut, am Anfang hatte er ziemliche Probleme mit der kompletten linken Körperhälfte, er macht jeden Tag kleine Fortschritte, kann sogar schon wieder ein paar Schritte ohne Gehwagen laufen...jetzt hat er seine Bestrahlung hinter sich, welche er gut überstanden hat und hat gestern den Port gelegt bekommen und heute den ersten Chemoblock.
Mein Lebensgefährte verbringt sehr sehr viel Zeit bei seinem Sohn, was natürlich vollkommen in Ordnung ist, ich selbst habe es alles schon mal mit meiner Mutter mitgemacht, sie hat Leukämie, ich unterstütze ihn bei allem, was er tut und versuche ihn aufzufangen und versuche ihm den Rücken freizuhalten..
In den den letzen 2 Wochen hat er sich sehr verändert, er ist sehr kalt geworden und sagt, dass seine Gefühle verrückt spielen, dass er nicht mehr glücklich ist, ich glaube er arbeitet jetzt im Moment alles erst auf...mein Freund hat ein Problem, er frisst schon immer alles in sich hinein und spricht nicht...
Nun möchte ich euch fragen, ob ihr mit so etwas schon Erfahrung habt, es vielleicht schon selbst miterlebt habt, wie soll ich micht verhalten, warum verändert er sich jetzt, ich weiß einfach nicht mehr weiter...
Ich danke euch schonmal im Voraus,

Steffi
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