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  #1  
Alt 22.06.2009, 19:15
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Kerstin22 Kerstin22 ist offline
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Standard AW: Krebs und Studium

Okay,
da bin ich mal wieder. Ich habe mir überlegt mal wieder zu schreiben, auch wenn mir bewusst geworden ist wie gefährlich solche Foren werden können. Man kennt sich nicht persönlich und versteht sich vielleicht eher falsch. Da ich ein sehr offener und naiver Mensch bin, mache ich mich halt auch durch meine Beiträge verletztbar.

Ich wollte mal berichten wie es mir inzwischen geht. Außer ein paar konstante Wehwechchen wie starke Muskelkrämpfe, Hauttrockenheit und ein erhöhtes Schlafbedürfnis geht es mir blendend. Ich studiere wieder und die nächste Matheklausur steht auch schon wieder an. Ich bin im Moment sehr entspannt und zufrieden mit meiner Lebensweise. Wahrscheinlich könnte ich sogar sagen , ich sei glücklich. Ich meine: Ich bin anscheinend gesund, habe eine eigene Wohnung, ein Studium, was mir Spass macht, mache Sport, habe viele Freunde, neben dem Studium noch Freizeit, da ich mir ja wegen meiner Behandlungen mir jetzt mehr Zeit mit dem Studium lasse. Ich fühle mich wesentlich selbstbewusster und attraktiver als in meiner Jugend. Was will ich mehr?

Heute bin ich allerdings etwas schockiert und traurig, da ich erfahren habe, dass die eine Psychoonkologin meines Krankenhauses am Wochenende im Wald von einem Fremden erstochen wurde. Ich kann es irgendwie nicht begreifen. Sie war nicht für mich zuständig, doch ich war öfter in ihrer Malgruppe für Krebspatienten und hatte bei anderen Gelegenheiten Kontakt zu ihr. Sie hat mich sogar letztes Jahr auf der Station besucht, als ich auf der Transplantationsstation "eingesperrt" war und sie zufällig von meiner Anwesenheit hörte. Ich raffe es einfach nicht.
Morgen früh gehe ich zur Sportmedizin aufs Laufband und dann werde ich mal sehen, was da so erzählt wird. Ich nehme an einer Studie für Stammzelltransplantierte teil, in der getestet wird wie sich Ausdauersport nach einer Transplantation förderlich auf die kognitiven Fähigkeiten und die körperliche Fitness auswirken. Meine eigentliche Psychologin war etwas mit der Psychoonkologin befreundet. Sie war erst 39 Jahre.
Ich hoffe, es geht euch trotz dem blöden Schalentier gut!
Liebe Grüße
Kerstin
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Morbus Hodgkin, II B mit Riskofaktor, ED 4/06, 8x BEACOPP eskaliert,Bestrahlung, 1. Rezidiv 03/07, 2x Chemo mit DHAP, 20.06.07 SZT; Bestrahlung;Reha, 2. Rezidiv, 18.04.08 allogene SZT, 03.06.08 komplette Remission , 2019: Knoten im Brustkorb, 03/19 ED Peripherer Nerventumor, 6 Zyklen Chemo, Bestrahlung, OP, bestätigte Remission 01/20
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  #2  
Alt 25.06.2009, 19:18
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Kerstin22 Kerstin22 ist offline
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Standard AW: Krebs und Studium

Hallo!

Erst durch mich hat meine Psychologin von dem Tod der einen Psychoonkologin meines Krankenhauses erfahren. Heute habe ich mich mit Patientinnen meiner Psychologin in ihrer Praxis getroffen, die alle irgendwann in der Malgruppe der toten Psychologin waren, und haben über dieses schreckliche Ereignis gesprochen.
Je mehr ich über sie erfahre, desto mehr bewundere ich sie. Sie hat mit viel positiver Energie anderen Menschen Halt gegeben, auch wenn sie selbst nicht immer ein einfaches Leben hatte. Schlimm finde ich, dass sich die Presse um diese Geschichte so reißt. In Gedenken an sie wollen wir, wenn einige Zeit vergangen ist, Bilder, die in ihrer Malgruppe für Krebskranke entstanden sind und die bei meiner Psychologin in Behandlung sind, ausstellen, was ich für eine schöne Idee halte.

Es stimmt mich sehr traurig, dass so eine starke Frau so jung von hier gehen musste. Von ihr lernen kann ich so viel wie möglich im hier und jetzt zu leben so wie sie es getan hat. Mein Oberarzt hat mir diese Woche erzählt, dass sie bei ihrer letzten Begegnung hinter ihm her lief, um ihn zu fragen wie es mir geht. Immer wenn ich daran denke, muss ich anfangen zu weinen. Den Tod verdränge ich fast immer, auch wenn ich schon dreimal Krebs hatte. Irgendwie kann ich es nicht glauben, dass sie die Tote im Wald war. Morgen ist eine ganz große Trauerfeier in einer Berliner Kirche. Diesen Rahmen halte ich für mich als unangemessen. Ich habe Angst von einer Trauer überwältigt zu werden und keine Lust auf Schaulustige oder die Presse. Im kleineren Rahmen (hoffe ich jedenfalls) gibt es nächste Woche in meinem Krankenhaus eine Trauerfeier in der Kapelle, zu der ich wie auch die anderen Frauen, die ich heute traf, gehen werde.

Mich nervt es etwas, wenn mir jetzt manche von ihrer Angst erzählen, alleine in den Wald zu gehen. Ich bin derzeit nicht mit einer Angst vor einer potentiellen Ermordung im Wald, die ja statistisch gesehen eher unwahrscheinlich ist, sondern mit der Trauer um eine liebe Frau, die andere Menschen so viel gab, beschäftigt, die so unerwartet aus dem Leben schied.

Weil ich so wenig rote Blutkörperchen habe, hat mir mein Oberarzt EPO verschrieben. Ich bin also bald gedoppt.
Liebe Grüße
Kerstin
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Morbus Hodgkin, II B mit Riskofaktor, ED 4/06, 8x BEACOPP eskaliert,Bestrahlung, 1. Rezidiv 03/07, 2x Chemo mit DHAP, 20.06.07 SZT; Bestrahlung;Reha, 2. Rezidiv, 18.04.08 allogene SZT, 03.06.08 komplette Remission , 2019: Knoten im Brustkorb, 03/19 ED Peripherer Nerventumor, 6 Zyklen Chemo, Bestrahlung, OP, bestätigte Remission 01/20
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  #3  
Alt 26.06.2009, 11:49
Butterfly Butterfly ist offline
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Standard AW: Krebs und Studium

hallo gedopte kerstin!

ich wollte nur mal ein kleines "willkommen zurück" posten!
tut mir leid wegen dem tod deiner psychologin.

freue mich, dass es mit deinem studium gut läuft. und die studie bei der du mitmachst klingt ja auch interessant. zumal du ja eh gerne sport machst.

liebe grüße,
butterfly
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  #4  
Alt 01.07.2009, 23:11
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Kerstin22 Kerstin22 ist offline
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Standard AW: Krebs und Studium

Hallo Butterfly,
Danke für deinen Willkomensgruß. Wie geht es Dir?

Ich war heute auf der Trauerfeier im Krankenhaus und im nachhinein muss ich sagen, dass es mir gut getan hat. Ich habe eine große Gemeinschaft erlebt und viele mir bekannte Menschen getroffen. Die andere Pschoonkologin des Krankenhauses hat mich erst einmal wortlos in die Arme genommen. Ich war erstaunt, dass sogar der Direktor der Klinik und sein Stellvertreter da waren. Sonst waren noch Ärzte, Pflegepersonal, Schwestern aus der Hämatologischen Ambulant, Krankengymnasten, Sozialdienst-Mitarbeiter und einige Patienten da, von denen ich einige durch die Sportmedizin, die Malgruppe oder eine zwischenzeitlich existierende Stammzellpatientengruppe kannte. Meine Psychologin war auch gekommen. Sogar der Ehemann der verstorbenen Psychoonkologin war da. Er will auch zur Vernissage unserer Bilderausstellung kommen. Die Feier fand ich sehr gut gestaltet. Ich habe geheult, was ich aber auch nicht anders erwartet hatte. An einer Stelle konnte jeder ein Teelicht für Frau Sahling anzünden. Ich saß am Gang und heulte leise vor mich hin als mein Oberarzt beim Anstehen für das Kerzenanzünden neben mir stand und meine Hand nahm. Wir schauten uns beide mit Tränen in den Augen an und ich empfand diesen Moment als sehr intensiv. Ich spürte eine große Wärme, die er ausstrahlte. Es war meines Erachtens aber nicht nur ein Geben von Trost, sondern eher ein gemeinsames Trauern und Trost spenden. Auf jeden Fall ist das eine besondere Arzt-Patienten-Beziehung.
Nach der Feier sagte ich zu meiner Psychologin, dass mein Oberarzt auch da war. Sie meinte, dass das nicht zu übersehen war. Für mich war das wirklich ein großer Moment von Vertrautheit und Nähe.

Nach der Feier war ich noch mit anderen Patienten was trinken. Die tote Pschologin war meines Erachtens eine große Persönlichkeit, die ich mir gerne auch als Vorbild nehme. Ich möchte auch einmal eine so starke Frau werden.

Nach über einer Woche Trauer habe ich jetzt nach dem Gemeinschaftserlebnis das Gefühl, dass es mir besser geht. Die Bilderausstellung wollen wir schon Mitte Juli eröffnen.

Liebe Grüße und viel Kraft euch allen
Kerstin
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  #5  
Alt 12.07.2009, 19:57
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Kerstin22 Kerstin22 ist offline
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Standard AW: Krebs und Studium

Ich bin mir seit einiger Zeit nicht ganz sicher, ob ich wirklich krebsfrei bin. Ich habe schon zweimal ein Rezidiv bei mir erkannt, aber ich war auch schon mal fest davon überzeugt wieder krank zu sein, als ich es anscheinend nicht war. In letzter Zeit habe ich öfter ein Druckgefühl in der linken Seite des Brustkastens und manchmal ein Stechen am Hals. Das sind genau die Stellen, wo mein Krebs immer aufgetreten ist. Ich bin noch hin- und hergerissen zwischen verdrängen oder ernst nehmen. Und wenn ich mir das einbilde? Ich will ja auch nicht Hypochonder werden. Es geht mir gerade so gut mit meinen Lebensplänen und meinen Zielen.Ich schreibe am Dienstag meine Matheklausur und fahre am Samstag in den Urlaub. Ich rede mit meinem sozialen Umfeld über fast alles, aber wenn ich einen unsicheren Krebsverdacht habe, kann ich da nicht drüber reden. Ich will ja keine Lawine lostreten und alle verrückt machen. Besonders meiner Mama, die ja meine Bezugsperson und Fels in der Brandung ist, kann ich das nicht sagen. Darauf reagiert sie ganz schroff, weil sie es wohl selbst verdrängen will. Außerdem ist sie gestern in den Urlaub gefahren und das wäre jetzt ein echt schlechter Zeitpunkt.
Wahrscheinlich fahre ich erstmal auch in den Urlaub und vereinbare mit meinem Oberarzt, dass wir mal wieder ein PET machen.

Eigentlich bin ich sonst guter Laune. Ich habe mir vor kurzem überlegt, dass ich später berufsbegleitend eine Yogalehrerausbildung machen will. Dann könnte ich noch professioneller mit meinen zukünftigen Schülern Yoga machen. Dabei frage ich mich, ob meine vielen Pläne eine psychische Gegenreaktion auf die gesundheitliche Bedrohung ist. Na, mal sehen. Ich hoffe mein neues Immunsystem hält die Stellung.

Diese Woche ging es mir zwischenzeitlich schlecht mit Kopfschmerzen, Durchfall, Halsschmerzen. Damit bin ich ins Krankenhaus gegangen, habe eine Infusion bekommen und jetzt geht es mir fast wieder gut.

Liebe Grüße und schönes Wochenende
Kerstin
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  #6  
Alt 14.07.2009, 10:40
Elisabethh.1900 Elisabethh.1900 ist offline
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Standard AW: Krebs und Studium

Hallo Kerstin, Du schreibst ja heute Mathe. Ich bin in Gedanken bei Dir und drücke ganz fest die Daumen! Machs gut!

elisabethh.1900
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  #7  
Alt 16.07.2009, 02:59
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Kerstin22 Kerstin22 ist offline
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Standard AW: Krebs und Studium

Liebe Elisabeth,
danke, dass du an mich gedacht hast.
Die Klausur war soweit okay, auch wenn sie besser hätte laufen können. Ich habe irgendwie gerade andere Probleme. Montag traf ich zufällig die Freundin meines Bruders mit meinem Hund, der seit der letzten Transplantation wegen der Keime nicht mehr bei mir wohnen kann. Eigentlich ist es geplant, dass ich am Samstag mit ihm Zug fahre und mich mit meinen Eltern in Bayern treffe. Zum einen musste ich feststellen, dass mein Hund sehr schwerhörig, wenn nicht taub ist, und sehr inkontinent. Das kommt wohl zum einen daher, weil der Tierarzt ihm letzte Woche eine Spritze gegeben hat, die seine Haut besser machen soll. Er hat starke Hautentzündungen und damit bin ich mit ihm schon jahrelang von Tierarzt zu Tierarzt gepilgert. Nun machte ich mir in der Nacht vor der Klausur Gedanken wie ich mit einem inkontinenten Hund Bahn fahren soll.

Der Tierarzt meinte, dass es bis Samstag besser werden müsse. Heute vormittag war ich die ganze Zeit in der hämatologischen Ambulanz. Mein Kreatininwert ist sehr erhöht, meine Lymphozyten zu wenig und ich soll daher mein Immunsupressivum verringern. Mein Oberarzt glaubt nicht, dass ich wieder krank bin, aber ich soll zu meiner Beruhigung ein PET nach meinem Urlaub machen. Er meinte, dass ich vielleicht was im Brustkorb wegen meiner betrahlungen fühle, aber das ist ja schon zwei Jahre her.

Den ganzen Nachmittag habe ich bei meiner Psychologin die Bilder für die Ausstellung in Andenken an die Psychoonkologin aufgehangen. Abends erfuhr ich, dass es meinem Hund, der, während meine Eltern verreist sind, bei meinem Bruder und seiner Freundin wohnt, sehr schlecht geht. Er konnte kaum laufen und sie mussten ihn zum Fressen wecken. Ich frage mich, ob das nicht der Anfang von seinem Ende ist. Morgen will ich nun mit ihm zum Tierarzt gehen.

Mein Bruder und seine Freundin fahren nächste Woche in die Schweiz. Auch wenn ich mich von meinem Hund fern halten soll, weil er laut Tierarzt viele Keime trägt, kann ich ihn doch nicht im Stich lassen. Ich kann ihn nicht in Berlin lassen, aber ich kann auch nicht mit einem schwer kranken Hund Zug fahren.

Ich habe wieder Halsschmerzen und bin total übermüdet, auch weil ich in den letzten Tagen meinen Nachmittagsschlaf ausfallen lassen musste.

Mein Fels in der Brandung, die Mama, ist ja nicht da und da muss ich wohl trotz geschwächtem Immunsystem einspringen.

Spät abends habe ich heute noch mein Gepäck gepackt, was morgen mit meinem Fahrrad abgeholt wird.

Meine Psychologin, die beim Bilderaufhängen die Sache mit meinem Hund mitbekam, meinte ich solle mich schon wegen der Infekte von meinem Hund fern halten. Aber wer soll sich denn sonst um ihn kümmern? Ich kan doch meinen vielleicht sterbenden Hund, er ist ja auch schon 14, nicht im Stich lassen. Mein Bruder ist noch im Klausuren Stress und sein verantwortungsgefühl unserem Hund gegenüber hält sich auch in Grenzen.

Morgen früh wird mein gepäck ageholt und ich frage mich, ob ich dem überhaupt am Samstag hinterher fahren werde. Ich könnte ja vielleicht mit meinem Hund vorübergehend bei meinen Eltern einziehen, damit er seine Keime wenigstens nicht in meiner Wohnung verteilt.

Ich fühle mich gerade vollkommen überfordert und weiß nicht, was ich machen soll. Seit meiner letzten Transplantation habe ich mich relativ wenig um ihn gekümmert, aber wenn alle Stricke reißen, muss ich doch einspringen.

Ich bereue es schon nicht noch abends zu meinem Hund gefahren zu sein. Ich war mit Bilder aufhängen und packen beschäftigt.

Ich kann ja jetzt um 3 Uhr nachts auch schlecht bei meinem bruder anrufen und fragen wie es meinem Hund geht.

Psychisch und körperlich bin ich gerade etwas am ende und deswegen sicherlich auch wesentlich empfindlicher. Seit ich krank bin sind in meiner Wahrnehmung alle Lebewesen sterblicher geworden. Ich habe mehr Angst um die Menschen (und Tiere) um mich herum.

Bevor ich jetz noch mehr hysterischen Müll schreibe, sollte ich vielleicht jetzt aufhören für heute Nacht.

Ich hoffe ihr liegt gerade seelenruhig schlafend in euren Betten und seit entspannter als ich.

bis bald
Kerstin
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