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  #31  
Alt 08.02.2003, 20:20
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Standard Bücher: Wenn ein Kind sterben muss,/Elternberichte

Kein Buch von Eltern, aber eines auf das zahlreiche Eltern zurückgreifen, wenn sie Kindern den Tod eines Gleichaltrigen mitteilen müssen:

BILDERBUCH
***********
für Kinder ab 7 Jahren

Titel: Die unsichtbaren Freunde
Autorin: Elisabeth Kübler-Ross
Illustriert von: Madlaina Rothmayr
Verlag: Oesch, 1989, 3. Auflage
ISBN 3-85833-335-2, Gebunden, 32 Seiten
Vergriffen. Gebraucht bei: http://www.amazon.de, http://www.abebooks.de

Verlagstext:

Kontakt von lebenden Kindern mit der Welt von verstorbenen Kindern
Einfühlsam, zärtlich und voller Hoffnung, teilt Elisabeth Kübler-Ross, die grosse Ärztin und Menschenfreundin, ihr Wissen um Leben und Tod mit Kindern und Jugendlichen. Und mit allen Erwachsenen, die sich vom Zauber berühren lassen, von dem das Geheimnis unserer Existenz umgeben ist.
  #32  
Alt 08.02.2003, 21:57
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Standard Bücher: Wenn ein Kind sterben muss,/Elternberichte

BILDER-GESCHICHTE EINES STERBENDEN KINDES / ERFAHRUNGSBERICHT SEINER MUTTER
**********************************************

Titel: Die Fahrt zum Pferdeparadies / Mein Leben mit Iris
Autorinnen: Iris und Edith Isler
Verlag: pro Juventute, 1992
ISBN 3-7152-0256-4, Gebunden, 30 Seiten, plus Toncassette
Vergriffen. Als Restexemplare evtl. noch bei Edith Isler erhältlich: Kontakt: info@projuventute.ch

Iris erkrankte mit knapp vier Jahren erstmals an Leukämie und erlitt zwei Rückfälle, bevor sie schliesslich von ihrem Bruder als letzte Hoffnung Knochenmark bekam.Genau an ihrem 9. Geburtstag, am 24.Februar 1989 konnte Iris nach 8 Wochen Aufenthalt im sterilen Zelt, nach Hause gehen. Im Mai verlebte sie eine glückliche Woche im Ponyhof in Siegsdorf. Leider erlitt sie ein halbes Jahr nach der KMT wieder einen Rückfall, der das AUS bedeutete.Über diese Zeit schreibt Edith Isler im Anhang des Buches aus persönlicher Erfahrung.

Den Hauptteil des Buches aber bildet die Geschichte: Die Fahrt zum Pferdeparadies, die Iris während mehrere Tage, wenige Wochen vor ihrem Tod, ganz allein in ihrem Zimmer gezeichnet und erzählt hat. Sie nahm sie auf Kassette auf,und malte Bilder dazu. Sie erzählte sie im sicheren Wissen um ihren baldigen Tod als Trost für ihre Familie und ihre Freunde, aber auch im Wunsch, es möge daraus ein richtiges Buch werden.
Die Geschichte ist so farbenfroh und phantasievoll, so lebendig uns so voller Trost, dass man einfach nur beeindruckt ist vom Schaffen dieses Kindes, das so fröhlich, mutig und gelassen ihr baldiges Sterben bejahen konnte.
Ladina Bücher: Wenn Leukämie unheilbar ist - 08.02.2003, 20:33

ERFAHRUNGSBERICHT EINER MUTTER
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Titel: Jimmy - Keine Zeit zum Sterben
Autorin: Jane Renouf
Verlag: Goldmann, 1995
ISBN 3-442-12567-7, Taschenbuch, 382 Seiten
Vergriffen. Gebraucht bei: http://www.amazon.de, http://www.booklooker.de, http://www.zvab.com

Zum Inhalt:
Ein kleiner Junge und seine Familie bereiten sich gemeinsam auf seinen Leukämietod vor.

Alljährlich sterben etwa 150 Kinder in Grossbritannien an Leukämie.1990 war der achtjährige Jimmy eines von ihnen. Ein Schicksal unter vielen?
Seine Mutter, die das Schreiben zum Berug gemacht hatte, sagte sich, dass sie ihre Fähigkeiten einsetzen sollte, um das Leiden und Sterben von Jimmy in einem Buch zu dokumentieren.Ihr Anliegen war es, Jimmys Andenken auf diese Weise weiterleben zu lassen, aber auch die Öffentlichkeit für die Problematik der Betreuung krebskranker kinder zu sensibilisieren. Die in diesem Buch enthaltenen Anregungen haben in Grossbritannien bereits dazu beigetragen, den Eltern die Pflege ihrer schwerkranken Kinder zu erleichtern, denn auch solche Masnahmen helfen, Heilungschancen zu erhöhen.
In sehr offener und einfühlsamer Weise kommt in diesem Buch alles zur Sprache, was die Familie durchlebte und durchlitt, sobald Jimmy Diagnose ALL feststand: Zornesausbrüche, Probleme mit den Geschwistern, der Alptraum der Chemotherapie, moralische Skrupel, die Angst vor dem Tod. Trotzdem ist es ein Buch, das Eltern Mut macht, das Trost spendet und Schweres ertragen hilft.
  #33  
Alt 08.02.2003, 22:15
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Standard Bücher: Wenn ein Kind sterben muss,/Elternberichte

ERFAHRUNGSBERICHT DER ELTERN EINES AN WILMS-TUMOR ERKRANKTEN BUBEN
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Titel: Ich mal mir ein Tor zum Himmel
Untertitel: Das kurze Leben des kleinen Joe Buffalo Stuart
Autoren: Alexander Stuart / Ann Totterdell
Verlag: Goldmann, 1993
ISBN 3-442-12479-4, Taschenbuch, 345 Seiten
Vergriffen. Gebraucht bei: www.amazon.de

Verlagstext:
Im Alter von fünfeinhalb Jahren stirbt der kleine Joseph Buffalo ( er heisst so, weil er Büffel über alles liebt) Stuart an einer sehr seltenen , bösartigen Krebsart, einem Wilms-Tumor. Dieser Tumor hat meistens bei Kindern eine sehr gute Heilungschance, doch nicht bei Joe Buffalo.
Mit zweieinhalb Jahren klagt der Junge immer wieder über heftige Bauchschmerzen. Seine Eltern bringen ihn zur Kinderärztin, die nach der Untersuchung den Eltern die schreckliche Wahrheit mitteilt: Joe hat Krebs. Zunächst besteht noch Hoffnung, dass Joe nach einem operativen Eingriff überleben kann, doch nach der Operation steht fest, dass sich im gesamten Knochenmark Metastasen gebildet haben.
Joes Eltern beschreiben herzergreifend, wie sie über drei Jahre hinweg langsam von ihrem kleinen Sohn Abschied nehmen. Liebevoll und fürsorglich bleibt Joe die ganze Zeit bei seinen Eltern. Krankenhausbesuche beschränken sich meist nur auf wenige Tage.Als Joe dann stirbt, befindet er sich zu Hause, umgeben von seinen Eltern und seinem geliebten Spielzeug.
Die Eltern Ann und Alexander haben mit diesem Buch versucht, den Tod ihres einzigen Sohnes zu verarbeiten. Kurze Zeit nach dem Tod von Joe, trennten sich die Eltern, da sie , jeder für sich, wieder zu sich finden wollten. Ein gemeinsames Leben war nach Joes Tod nicht mehr möglich.
  #34  
Alt 08.02.2003, 22:46
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Ein Kinderbuch,, das auch trauernden Eltern vielleicht helfen könnte:

KINDERBUCH
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Titel: Bleib, mein goldener Vogel
Untertitel: Ein sterbendes Kind erzählt
Autor: Hans Stolp
Verlag: aare, 1989
ISBN 3-7260-0323-1, Gebunden, 79 Seiten, Grossdruck, s/w illustriert
Vergriffen.Gebraucht bei: http://www.zvab.com

Verlagstext:
Johan liegt im Krankenhaus. Er ist sehr krank und ahnt, dass er nicht mehr gesund wird. Eines Tages sieht er drei Vögel, einen goldenen, einen blauen und einen grünen Vogel. Der blaue Vogel sagt, dass er Viktor heisse.

>Viktor trippelt nun über die Fensterbank, schaut mich noch einmal ernst an, spreizt dann seine Flügel und fliegt davon.Der grüne Vogel folgt ihm. Seine gespreizten grünen Flügel haben goldene Flecken, wie bei Pfauenfedern. Ich sehe, wie die beiden Vögel immer kleiner werden. dann sind sie nur noch Punkte in der Ferne.Und dann sind sie schliesslich verschwunden.Der goldene Vogel hat aufgehört zu picken.Er hat auch blaue Augen, aber heller als die des blauen Vogels, so hell, wie das Wasser des Meeres. Es scheint, als würde er mir mit den Augen winken. Ich schwebe von meinem Bett zu ihm hinüber.Der Schmerz ist vorbei, und ich bin glücklich.Dann ist der goldene Vogel plötzlich weg, von einem Moment zum andern.Ich liege wieder im Bett, fühle den Schmerz, aber von innen bin ich immer noch froh.<

Viktor kommt regelmässig ansein Bett, und Johan wartet sehnsüchtig auf diese Augenblicke. Der goldene Vogel, sagt Viktor, komme wieder, wenn der Kirschbaum blühe. Darauf wartet Johan.

Mit poetischer Meisterschaft lässt Hans Stolp Johan erzählen, wie er seine Tage im Krankenhaus erlebt, was es für ihn bedeutet, krank im Bett zu liegen mit der Angst und den Schmerzen, und er zeigt, welchen Weg Johan findet, beide zu überwinden.
Die Erzählung von Johan nähert sich behutsam und doch voll Offenheit einem verdrängten Thema, sie regt zu Diskussionen an, schafft Verständnis für die Problematik Kind und Krankenhaus und gibt Hoffnung.

Anmerkung von Ladina:
Ein feinfühliges, behutsames Buch, das ich sehr liebe!
  #35  
Alt 08.02.2003, 23:13
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ERFAHRUNGSBERICHT EINER MUTTER
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Titel: Für Mathias, mein mutiges tapferes Kind
Autorin: Lydia Berninger
Verlag: Digitaler Druck und Vertrieb, GmbH, 1999
ISBN 3-9805548-2-1, Pappband, 188 Seiten, s/w-Fotos
möglicherweise noch erhältlich bei: www.ddv-bielefeld.de / email: mailbox@ddv-bielefeld.de

Verlagstext:
Dies ist das Tagebuch über den tapferen Kampf von Lydia Berningers Sohn Mathias gegen seinen Tumor (Medulloblastom), der anno 1995 entdeckt worden war. All die Höhen und Tiefen, das Hoffen und Bangen, tiefes Aufatmen bei Erfolgen und wiederum grosse Verzweiflung über die Rückschläge während seiner langen Behandlung, werden in diesem Erfahrungsbericht einfühlsam beschrieben. Die Krankheit nicht nur als schmerzhaften Schicksalsschlag zu akzeptieren, sondern letztendlich als Chance zu innerem Wachstum und persönlicher Reife zu nutzen, dies gelang in dieser schweren Zeit ihrer ganzen Familie.

Anmerkung von Ladina:
Zur Fertigstellung des Buches lebte Mathias, dieser wirklich tapfere Junge noch, doch der Verlauf seiner bösen Krankheit lässt keine Hoffnung auf Heilung mehr zu, sodass ich das Buch doch auch hier vorstellen möchte, weil es sehr eingehend darüber informiert, wie die Langzeitpflege eines sterbenden Kindes aussehen kann.
Das Buch dokumentiert sehr ausführlich die Veränderungen, die sich durch die Krankheit vor allem bei Mathias, aber auch bei der Mama und der Familie eingestellt haben, positive wie negative, und wie Mathias mit all dem umgeht, was da mit ihm passiert.
Ich persönlich empfinde grosse Hochachtung diesem Kind als auch seiner Mutter gegenüber, wie sie das alles zusammen meistern.
Sehr eindrücklich wird in diesem Buch beschrieben, wie Ehrlichkeit und Liebe dem Kind dabei helfen, sein Schicksal zu tragen, ohne daran zu zerbrechen. Trotz allem ist Mathias immer wieder ein fröhlicher, sehr kreativer Junge.
  #36  
Alt 08.02.2003, 23:28
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Standard Bücher: Wenn ein Kind sterben muss,/Elternberichte

Habe gerade gemerkt, dass die Internetadresse zu Lydia Berningers Buch wie es scheint, nicht mehr aktuell ist. Ich habe ihre Privatadresse, möchte sie aber nicht hier im Netz allen öffentlich machen.Falls jemand das Buch gerne bestellen möchte, bitte eine Mail an Mich senden, ich vermittle dann:
ladina@krebs-kompass.de
  #37  
Alt 16.02.2003, 15:37
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GEDICHTE DER MUTTER EINES BETROFFENEN KINDES
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Titel: Ulrike. Erinnerungen an die Tochter
Autorin: Karin Möller-*******
Verlag: Hensch, 1993
ISBN 3-927-40710-0, Broschiert, 30 Seiten, s/w-Fotos
Vergriffen. Eventuell über Gebrauchtbücher-Anbieter oder Spezialbibliotheken trauernder Eltern noch zu erhalten.

Zum Inhalt:
Als Ulrike kaum 2 Jahre alt an Leukämie erkrankte, verspürte ihre Mama das Bedürfnis, Gedichte für ihr kleines Mädchen zu schreiben und Fotos von ihr zu machen. Als die Kleine schliesslich im Alter von nur 5 Jahren stirbt, sind diese Aufzeichnungen, die die Mutter zuallererst vor allem für das Kind selbst geschrieben hatte, damit es später verstehen könnte, was hinter ihm liegt, für sie selber kostbare Erinnerungen und tröstend.

Das Buch kann für andere Eltern auch Ansporn sein, wie so ein Schicksal verarbeitet werden könnte.
  #38  
Alt 18.02.2003, 14:51
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ELTERN KREBSKRANKER KINDER ERZÄHLEN
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Titel: Die Gegenwart eures Todes könnte die Zukunft des Lebens retten
Untertitel: Eltern berichten über die Krebserkrankung ihrer Kinder
Herausgeber: Christoph Tautz / Manfred Grüttgen
Verlag: Urachhaus, 1990
ISBN 3-87838-626-5, Gebunden, 208 Seiten, ill. mit Gemälden von Kindern berühmter Maler
Vergriffen. Gebraucht bei: abebooks.de, http://www.booklooker.de, http://www.zvab.com, http://www.zeusmann.de

Zum Inhalt:
In diesem Band liegen 12 Berichte von Eltern vor, deren Kinder an bösartigen und kaum heilbaren Tumorleiden erkrankten. Sie erzählen von der Biographie, den Erkrankungs-und Behandlungsphasen ihrer Kinder und von der Zeit danach. Was haben Mütter, Väter, Geschwister und andere Menschen, die sich mit diesen Kindern verbunden haben, erlebt?Welche inneren und äusseren Kämpfe, Enttäuschungen, Hoffnungen, Verzweiflungen und Krisen mussten sie durchlaufen. Aber auch welche neuen Erlebnisse und Lebenserfahrungen konnten sie machen, die Ausgangs - oder Wendepunkt für weiterführende Entwicklungen wurden? Bekam das, was zunächst als Krankheit nur Angst, Trauer, Zweifel und vielleicht auch Auflehnung mit sich brachte, unvermutet einen Sinn? Wohin hat sich das Kind in seiner schweren Erkrankung, wohin hat es die Eltern und die Menschen, die in das Schicksal einbezogen wurden, geführt?
Diese Aufzeichnungen sind seelisch intime Erzählungen, die wiedergeben, was sich im Herzen, im Gemüt von Eltern schwerkranker Kinder ereignete, und sie in den Festen ihres Daseins erschüttert und im innersten ihres Wesens aufgewühlt hat. Sie wurden geschrieben aus dem Versuch, etwas in Worte gerinnen und mittelbar werden zu lassen, was sonst im Seelenstrom verborgen geblieben wäre.

Es berichten Eltern von Kindern die geheilt worden sind gleichsam wie solche, die ihr Kind verloren haben.Ihnen gemeinsam ist, dass sie alle in der Kinderklinik Herdecke behandelt worden sind.
Folgende Biographien sind in dem Buch zu finden:
1. Hans, 5 1/2 Jahre, besiegte Wilms-Tumor
2. Benjamin, 3 Jahre, besiegte Hirntumor
3. Annika, 6 Monate, verstorben durch einem Lebertumor
4. Ann-Kristin,5 Monate, verstorben durch Leukämie
5. Felix, 12 Jahre, besiegte NHL
6. Johanna, 17 Monate, besiegte Leukämie
7. Heidi, 3 Jahre, verstarb durch ein Neuroblastom
8. Vanessa, 2 Jahre, besiegte Wilms-Tumor
9. Bernhard, 3 Jahre, besiegte Leukämie
10.Sarah Ninja, 9 Jahre, leidet an Fanconi-Anämie
11.Johannes, 8 Jahre, besiegte ALL
12.Johannes, 7 Monate, verstorben durch Retinoblastom

Auch hier ist ein sehr einfühlsames Buch zu einem schwierigen Thema entstanden.
  #39  
Alt 18.02.2003, 20:11
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ERFAHRUNGSBERICHT EINER MUTTER
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Titel: Fabrice
Untertitel: Der Kamof meines Sohnes gegen Immunschwäche
Autorin: Brigitte Vallantin-Dulac
Verlag: Knaur, 1993
ISBN 3-426-75014-7, Broschiert, 287 Seiten
aus der Reihe: Mut zum Leben
Vergriffen. Gebraucht bei: www.amazon.de, www.abebooks.de, www.booklooker.de, www.zvab.com

Verlagstext:
Fabrice wurde mit einer gefährlichen Krankheit geboren: SIDS.
Sein Organismus verfügt über keinerlei Abwehrkräfte. Trotz aller Krankheiten ( auch Tumore), trotz aller Infektionen, trotz der Schmerzen will Fabrice leben. Mit 10 beginnt er ein Tagebuch,das seine Mutter zu Ende geführt hat.
Es zeugt von dem ungeheuren Lebenswillen, und der fast unmenschlichen Kraft, die Fabrice beseelte, und erzählt von seinem Leidensweg, der gezeichnet war von Krankenhausaufenthalten und einer ständigen Auseinandersetzung mit dem eigenen kranken Körper.
Das Buch ist gleichzeitig ein Dokument der Liebe von Fabrice's Mutter zu ihrem Sohn, in dem sie Zeugnis ablegt von seinem nie versiegenden Mut und seiner Hoffnung.

Fabrice hat tapfer gekämpft. Er starb im Alter von 19 Jahren.
  #40  
Alt 18.02.2003, 20:28
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ERFAHRUNGSBERICHT EINER MUTTER
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Titel: Scott - Aber die Hoffnung bleibt
Autorin: Elaine Ipswitch
Verlag: Knaur, 1990
ISBN 3-426-02410-1, Broschiert, 302 Seiten
Vergriffen. Gebraucht bei: www.amazon.de, www.abebooks.de, www.zvab.com

Verlagstext:
Scott Ipswitch war ein unglaublicher Junge. Bereits mit 5 Jahren begann er, Geschichten zu schreiben, und sie selber zu illustrieren. Seine Kreativität und Aufgewecktheit faszinierten schon früh seine Umgebung.
Doch als er 10 Jahre alt war, entdeckte man das Schreckliche: Morbus Hodgkin, Lymphknotenkrebs im fortgeschrittenen Stadium.
Bewegend und anrührend schreibt Scotts Mutter über die Prüfung, der die Familie ausgesetzt war, über Scotts Mut und nie versiegende Hoffnung, die es fertigbrachten, dass er drei Jahre länger lebte, als die Ärzte es geglaubt hatten. Als Scott am 16.April 1976 starb, war er 15 Jahre alt.
  #41  
Alt 18.02.2003, 20:47
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ERFAHRUNGSBERICHT EINER MUTTER
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Titel: Victoria, mein Kind
Autorin: Elizabeth Hart
Verlag: Knaur, 1988
ISBN 3-426-02357-1, Broschiert, 173 Seiten
ill. mit 10 Abbildungen von Victoria
Vergriffen. Gebraucht bei: www.amazon.de, www.booklooker.de, www.zvab.com, in englischer Originalausgabe bei www.abebooks.de ( Titel: Victoria, my Daughter)

Verlagstext:
Eines Tages klagt die 10jährige Victoria plötzlich über Schmerzen im Knie. Was keiner geahnt hat, wird zur schrecklichen Wahrheit: Victoria hat ein Osteosarkom, eine Form von Knochenkrebs.
Trotz aller Bemühungen von Eltern und Ärzten , trotz Operationen, Bestrahlungen, Chemotherapie und sogar einer Amputation, trotz Victorias ungebrochenem Optimismus müssen sie und ihre Familie sich schliesslich dem Unausweichlichen stellen.

Ein erschütternder und sensibler Bericht über eine Familie, die mit der tödlichen Krankheit ihrer Tochter leben lernen muss.
  #42  
Alt 20.02.2003, 20:16
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BERICHT EINES JOURNALISTEN ÜBER EIN BETROFFENES KIND
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Titel: Zwei kostbare Augen
Untertitel: Das Vermächtnis der kleinen Janis Babson
Autor: Lawrence Elliott
Verlag: Panton, 1964
Gebunden, 99 Seiten
Vergriffen. Evtl über Gebrauchtbücheranbieter noch zu finden.

Klappentext:
Das Buch erzählt eine wahre Geschichte.
Janis Babson wurde 1950 als das zweite von fünf Kindern eines kanadischen Polizisten geboren.
Als sie acht war, musste man plötzlich feststellen, dass sie an Leukämie litt und kaum mehr als ein Jahr zu leben hätte.
Elliott schildert in diesem Buch auf sympathische Weise, wie Janis, das kleine fröhliche Mädchen, aus ihren drei letzten Lebensjahren eine beispielhafte Gabe entwickelte, die über ihr Leben hinausreichte, und wie gerade sie, die sie vom Tode gezeichnet war, die Tage ihrer Familie und ihrer Umgebung so glücklich gestaltete und wie sie schlieslich ihre Augen einer Augenbank vermachte, um damit zwei andere blinde Menschen sehend und glücklich zu machen.
Ihrem Beispiel folgten dann auch bald unzählige andere Menschen.

Anmerkung von Ladina:
Eine sehr berührende Geschichte, die ganz nebenbei noch dazu anregt, sich über die Organspende Gedanken zu machen und vielleicht einen Entschluss zu fassen.
  #43  
Alt 22.03.2003, 21:42
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Erfahrungsbericht einer Mutter
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Titel: Ich bin ein Löwenzahn
Untertitel: Antjes Kampf gegen den Tumor (Histiozytose)
Autorin: Etta Wittmeier
Verlag: Eigenverlag, 1986
215 Seiten

Zum Inhalt:
Dies ist das Tagebuch einer Mutter, deren Tochter im Alter von 16 Jahren an den Folgen ihrer Tumorerkrankung (Histiozytose) nach der KMT verstorben ist.
Es ist ein sehr eindrucksvolles Buch, das detailliert berichtet über das Auf und Ab der Erkrankung und Behandlung und darüber, wie Antje durch ihr schweres Schicksal gereift ist und das Unausweichliche annehmen konnte.

Leider ist das Buch bei keinem der von mir jeweils abgesuchten Gebrauchtbücher-Anbieter im Angebot. Ich bekam es von privat geliehen.
Doch falls es jemand irgendwo aufstöbert und es nicht selber haben möchte, wäre ich sehr daran interessiert, es zu bekommen.
  #44  
Alt 22.03.2003, 21:52
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Erfahrungsbericht einer Mutter
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Titel: Ein Kind auf Zeit
Untertitel: Liebeserklärung an meine Tochter
Autorin: Edith Zeile
Verlag: text-o-phon, 2002
ISBN 3-927018-24-4, Paperback, 100 Seiten
Preis ca: 13.95 €D, 14.40 €A

Verlagstext:
22 Jahre hat sie um das Leben ihres einzigen, unheilbar kranken, autistischen Kindes gerungen.Vergeblich. In ihrem Bericht geht es der Autorin darum, die hintergründige Botschaft dieses Lebensentwurfs zu entziffern.

Hintergrundinfo von Ladina:
Mirjam starb an Tuberöser Sklerose, einer Krankheit, die zur Bildung zahlreicher zwar gutartiger, jedoch wuchernder Tumore in allen Organen führt und diese mit der Zeit funktionsunfähig macht
  #45  
Alt 22.03.2003, 22:04
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Erfahrungsbericht einer Mutter
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Titel: Abschied
Autorin: Inge Müller-Krug
Verlag: Scheunen-Verlag, 2002
ISBN 3-934301-57-6, Paperback, 119 Seiten
Preis ca: 8.40 €D, 8.70 €A

Verlagstext:
Im ersten Buch ("Mutti, ich hab noch nicht Tschüss gesagt!..")schildert die Autorin ihren Kampf an der Seite ihres Sohnes Martin, der mit seinem "Todesurteil" lebte: Der krebskranke junge Mann wusste, dass er bald sterben würde.
Nach dem Tode des geliebten Sohnes brach über Inge Müller-Krug eine Welt zusammen.
Sie nahm nicht wahr, dass auch die Brüder trauerten, dass der Mann den Schmerz anders verarbeitete als sie, und dass die Umwelt diesen für sie so schmerzlichen Verlust relativierte.
Eindrucksvoll beschreibt die Mecklenburger Autorin und Mutter in diesem Buch ihre "Rückkehr ins Leben."
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