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  #61  
Alt 29.07.2003, 20:18
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Standard Bücher: Wenn ein Kind sterben muss,/Elternberichte

Diagnose: Klein- bis mittelgrosszelliges undifferenziertes fortschreitendes in das Gehirn infiltrierendes Karzinom der Nasenhaupthöhlen


ERFAHRUNGSBERICHT DER MUTTER EINER BETROFFENEN JUNGEN ERWACHSENEN
**********************************************

Titel: Simones Träume hatten keine Chance
Untertitel: Eine Mutter kämpft um das Leben ihrer krebskranken Tochter
Autorin: Lilo Binias
Verlag: Jasmin Eichner Verlag, Offenburg 1996
ISBN 3-931187-99-3, Paperback, 184 Seiten, illustriert mit einigen schwarzweiss-Fotos von Simone

Vergriffen. Suchen über http://www.sfb.at oder in Bibliotheken

Für interessierte in der Schweiz wohnhafte Leute auch auszuleihen im Verband Kind und Spital
email: info@kindundspital.ch

Verlagstext:
> Ich schreibe dieses Buch, weil ich es muss <. So beginnt Lieslotte Binias ihre Aufzeichnungen über den Leidensweg ihrer Tochter Simone.
Wenige Monate vor der Wende siedelt die Familie in den Westteil von Berlin über, um ein neues Leben zu beginnen. Das Glück währt nur kurz.
Die kurz vor dem Abschluss ihrer Berufsausbildung stehende Simone, erkrankt wenige Tage vor ihrem 19. Geburtstag an einem aggressiven Gehirntumor.
Trotz einer vorübergehenden Besserung durch eine Operation wuchert der Tumor weiter.
Die letzte Hoffnung ist eine Klinik in den USA (Universitätsklinik Charlottesville in Virginia, wo auch der bekannte Craig Shergold erfolgreich operiert werden konnte).
Die Mutter setzt alle Hebel in Bewegung, damit ihre Tochter dort behandelt werden kann. Die Berliner Morgenpost berichtet über das schwere Schicksal, was die Leser tief bewegt und zu spontaner Hilfe veranlasst.
Aber auch die amerikanischen Ärzte können keine Wunder vollbringen. Simone kehrt nach einem halben Jahr nach Berlin zurück, um im Kreis der Familie in Würde und ohne Angst zu sterben.
Liselotte Binias schreibt die authentische und mutmachende Geschichte eines aufzehrenden, von Zweifeln und Niederlagen begleiteten, aber auch von unendlicher Liebe und Hoffnung getragenen Kampfes gegen die heimtückische und grausame Krankheit.
Die offene Auseinandersetzung mit dem Thema Krebs und mit dem Sterben ist für sie hart und schmerzhaft, aber auch überlebensnotwendig: Kurz nach dem Tod ihrer Tochter stirbt auch ihr Mann Uve - an Lungenkrebs.
Frau Binias schreibt im Epilog: > Man kann viel durchmachen und Ungeheures leisten, aber man stirbt nicht daran, wenn man sich nicht aufgibt und wenn man weiss: Der Tod ist nicht das Ende. Es gibt eine Hoffnung, es kommt ein neuer Tag.<


Anmerkung von Ladina:
Simones Leiden begann lange Zeit vor der definitiven Diagnose, wie bei so vielen mit Kopfschmerzen und allgemeiner Abgeschlagenheit. Zahlreiche Ärzte konsultierte Simone aus eigenem Antrieb oder auf Anraten der Mutter hin und sie erhielt die unterschiedlichsten Diagnosen (verschleppte Erkältung, Stirnhöhleninfekt wurden festgestellt und behandelt, aber auch Hysterie und Simulation wurden ihr unterstellt und verunsicherten Simone und ihre Familie)
Dann endlich, nach über 8 Monaten qualvoller Schmerzen stellte man am 13.Februar 1990 im Virchow-Krankenhaus, dank einem engagierten Arzt, die wahre, entsetzliche Diagnose, die Simones Leben und das der Familie mit einem Schlag komplett veränderte.
Ab diesem Zeitpunkt begann die Mutter ein Tagebuch zu führen, verarbeitend, aber auch noch voller Hoffnung auf ein gutes Ende.
Auch Simone nahm den Kampf tapfer auf und wollte nach ihrer Heilung selber ein Buch schreiben mit dem Titel: Träume haben eine Chance.
Es folgten Chemotherapie und Bestrahlung, eine Operation brachte eine Verbesserung ihres Zustandes, 5 Monate lang führte Simone nochmals ein recht unbeschwertes Leben. Doch der Tumor wuchs wieder, die deutschen Ärzte sahen keine Möglichkeit mehr, Simones aggrssiven Tumor, der um das gesammte rechte Auge herum wucherte zu behandeln.
Mit Hilfe vieler wohlwollender Menschen konnte Simone mit ihrer Mutter nach Amerika zu dem bekannten Neurochirurgen Dr.Neal Kassell reisen und wurde dort ein halbes Jahr nochmals mit allen verfügbaren Methoden behandelt, leider auch ohne Erfolg.

Über all die Erlebnisse und Tage in diesen zwei Jahren hat die Mutter geschrieben in einer Art und Weise, die einen nachfühlen lässt, ohne aber ins Mitleidheischende zu verfallen.
Sie beschreibt die Realität eines Alltags mit einem schwerkranken Menschen, mit der Pflege zu Hause rund um die Uhr, die sich ihr Mann, sie, Simones Schwester Conny und einige Freunde der Familie teilten.
Sie beschreibt ihre Gefühle, ihre Gedanken, ihre Hoffnungen, ihre Fehler, ihre Nöte, allesamt verbunden mit dem Wunsch, es Simone zu gut wie möglich gehen zu lassen.
In den ganzen Kummer des immer wahrscheinlicher werdenden Verlustes von Simone kommen in ihrem Alltag auch noch Streitereien mit Behörden vor, mit Amtsärzten, die nicht wahrhaben wollen, wie sehr die Pflege von Simone der Familie am Herzen liegt, aber auch zusetzt, psychisch, körperlich und finanziell. Schwierigkeiten mit Sozialversicherung und Versorgungsamt, die auf Paragraphen reiten und Simone die Rente verweigern, weil sie das Pech hatte noch vor dem Berufsabschluss schwer krank zu werden, und die dann läppsche 500 DM einmalig kurz vor Simones Tod erst bewilligten.
Simone starb nach einem tapferen, von starkem Überlebswillen geprägten Kampf im Alter von 21 Jahren.

Lilo Binias'Buch gibt zu denken. Es zeigt, wieviel Menschen füreinander tun können, wenn sie von Liebe zueinander getragen sind, es zeigt, wie eine Sterbebegleitung aussehen kann, es spricht von unendlichem Leid und unendlicher Güte, mit der eine schwergeprüfte Familie umgehen lernen musste.
Gerade aber was die Sache mit den Behörden angeht, so ist es auch ein Mahnmal, dieses System einmal zu überdenken und vielleicht in Härtefällen künftig etwas menschenfreundlicher zu handeln.

Krebs kann niemals freundlich handeln,
Menschen könnten es, wenn sie nur wollten.
  #62  
Alt 25.08.2003, 20:36
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Standard Bücher: Wenn ein Kind sterben muss,/Elternberichte

Ich habe gerade ein Buch gelesen, das über das Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat in Münster unter dem Titel "Leben ohne Julia - Erinnerungen einer verwaisten Mutter" neu erschienen ist. Da ich selbst ein Kind verloren habe, hat mich das Buch sehr berührt.
Aus dem Inhalt:
Mit ihren 25 Jahren trifft Julia die Diagnose Krebs wie aus heiterem Himmel. Unbarmherzig ergreift sie Besitz von Julia und gibt sie erst nach sieben Monaten frei an den Tod.
Die Erinnerungen der verwaisten Mutter ist die Chronik eines schweren, von Hoffen und Tränen geprägten Kampfes, den Julia verlor. Eindringlich erzählt die Mutter von dem schmerzhaften Prozess des Abschiednehmens von ihrem einzigen Kind. Und die zeichnet auf, wie sie selbst das Leben mit dem Tod lernen muss, wie sie erste zaghafte Schritte in ein neues Dasein ohne ihr Kind tut.

Anmerkung: Auch wenn man kein Kind verloren hat, öffnet es die Herzen vieler Eltern dankbar zu sein, gesunde Kinder zu haben und darüber nachzudenken, was sie verlieren könnten.
  #63  
Alt 26.08.2003, 19:01
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Standard Bücher: Wenn ein Kind sterben muss,/Elternberichte

Liebe Karla

Danke Dir dass Du dich hier beteiligst.
Ich hatte das Buch auch bestellt und auch erhalten. Im Nachhinein stellte es sich aber heraus, dass der erste Druck fehlerhaft war. Seiten: 119-132 plus 4 Seiten Anhgang fehlen. Darum hat der Verlag die Bücher zurückgerufen und mir intakte zugesichert. Auf diese warte ich jetzt.
Falls Du jetzt merkst, dass Dein Buch auch nicht vollständig ist, darfst Du es sicher auch retournieren und umtauschen lassen.

Danke Dir nochmals sehr für Deinen Beitrag

Alles Gute für Dich
Ladina
  #64  
Alt 26.08.2003, 19:23
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Standard Bücher: Wenn ein Kind sterben muss,/Elternberichte

ERFAHRUNGSBERICHT EINER MUTTER
""""""""""""""""""""""""""""""
Titel: Lennart starb jung
Untertitel: Ein Tagebuch
Autorin: Dorrit Fredriksson
Verlag: Vandenhoeck & Ruprecht, 1977 ; 2. Auflage 1981
ISBN 3-525-63337-8, Paperback, 127 Seiten
Vergriffen. Zu finden in Bibliotheken oder unter www.sfb.at

Klappentext:
Lennart ist 16 und hat Hodenkrebs - schnellwachsend, aggressiv und leider unheilbar.
Seine Mutter berichtet von seinem letzten Lebensjahr, seinen letzten Stationen. Behandlung, Ärzte, Schule, Freunde.

Dorrit Fredriksson lässt als Betroffene in einer Zeit der Angst vor Krebs den Leser an ihren Konflikten teilnehmen und hilft mit dieser Ehrlichkeit anderen Betroffenen zur Bewältigung ihrers Schicksals.

Anmerkung von Ladina:
Dies ist einer der ersten Erfahrungsberichte von Eltern krebskranker Kinder, die in deutscher Sprache erschienen sind. Dies gilt es bei der Lektüre zu berücksichtigen. So wurde D.F. z.B. vom Arzt geraten, Lennart nicht zu sagen, dass er Krebs habe - noch nicht. Dieses Verheimlichen müssen belastet die Mutter sehr und auch Lennart kann die Notwendigkeit von qualvollen Behandlungen nicht erfassen, im Glauben gelassen, er hätte nur ein Virus.

So kann die Lektüre des Buches heute vielleicht aber dazu beitragen, falls noch nötig, zu sensibilisieren für die Wahrheit, für den offenen Umgang miteinander - weil nur so ein echtes Miteinander überhaupt möglich ist.
  #65  
Alt 26.08.2003, 23:24
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Standard Bücher: Wenn ein Kind sterben muss,/Elternberichte

Liebe Ladina,
ich habe auch gerade erst erfahren, das die ersten Bestellungen meines Buches den Verlag als Fehldruck verlassen haben. Es tut mir sehr leid, dass Du auch so eine verstummelte Ausgabe erhalten hast. Ich habe davon gar nichts gewußt, denn die erste Lieferung die ich in Farbe erhalten habe, war in Ordnung. Es war allerdings meinerseits eine Sonderbestellung. Erst als meine Kollegin sich das Buch bestellt hatte, habe ich das Maleur bemerkt und sofort den Verlag informiert. Kannst Du Dir vorstellen, wie ich mich darüber aufgeregt habe? Ich kann nur hoffen, dass der Umtausch wo schnell wie erfolgen wird. Teile mir bitte mit, wenn Du die vollsändige Ausgabe erhalten hast. Sollte es nicht unverzüglich geschehen, gib mir ebenfalls Bescheid, damit ich mich nochmals mit Nachdruck an den Verlag wenden kann. Für Dein Interesse danke ich Dir sehr.
Alles Liebe
Gisela

An Karla:
Solltest Du auch die unvollständige Ausgabe erhalten haben, wirst Du durch den Verlag angeschrieben. Ansonsten gib mir Bescheid, und ich kümmere mich darum. Vielleichst hast Du ja auch die vollständige Ausgabe erhalten und ich konnte Dir mit dem Buch in Deinem Verlustschmerz
ein wenig beistehen.
Liebe Grüße
Gisela
  #66  
Alt 28.08.2003, 22:33
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Standard Bücher: Wenn ein Kind sterben muss,/Elternberichte

Liebe Gisela

Heute sind die neuen, vollständigen Bücher bei mir eingetroffen, Rücksendeporto inklusive. Hat alles prima geklappt.
Ich bin bereits daran, es zu lesen und melde mich dann wieder.

Alles Liebe für Dich

Ladina
  #67  
Alt 31.08.2003, 01:07
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Standard Bücher: Wenn ein Kind sterben muss,/Elternberichte

Diagnose: Malignes Gliom, Astrozytom , Grad 3 bei einem 16 Jahre alten Mädchen

ERZÄHLUNG FÜR REIFE JUGENDLICHE UND ERWACHSENE (erzählt eine authentische Geschichte)
***********************************************

Titel: Ich werde immer bei euch sein
Autor: Peter Pohl
Verlag: Arena, 2003
ISBN 3-401-05462-7, Gebunden, 239 Seiten

Preisinfo: 13,50 Eur[D] / 13,90 Eur[A], ca.: SFr. 22.-

Verlagstext:
Es ist ein sonniger Tag kurz vor den Sommerferien, als Anna zum ersten Mal eine seltsame Bewegung in ihrem Kopf spürt. Es scheint ihr, als gäbe es da eine Stimme, die mit ihr Kontakt aufnehmen will, aber das Gefühl bleibt unklar und nicht einmal ihrer besten Freundin Hanna kann sie davon erzählen.
Anna hat seit geraumer Zeit Kopf-und Gelenkschmerzen. Aber was dann letztendlich diagnostiziert wird, zieht ihr und ihrer Familie den Boden unter den Füssen weg: Anna hat einen Gehirntumor!
Eine Odyssee von Klinik zu Klinik beginnt. Aber über all die Aufs und Abs der äusserlichen Therapien hinweg begreift Anna, dass sie in Wahrheit einem anderen Ruf folgen muss - und dass sie ihre Familie und ihre Freundin den Abschied lehren muss.

Peter Pohl lässt die Mutter Eva, die Schwester Maria, die Freundin Hanna und natürlich Anna selbst erzählen, wie sie diese Zeit der Krankheit erlebt haben.

Ein echter Peter Pohl: aufrüttelnd, erschütternd und gleichzeitig so tröstlich, dass es dem Leser unvergesslich bleiben wird.

Anmerkung von Ladina:
Ich stehe vor dem schwierigen Unterfangen, das beeindruckendste Buch, das ich je gelesen habe, mit würdigen Worten zu beschreiben.
Ich versuche es seit Stunden, aber nichts, was mir in den Sinn kommt erscheint mir wirklich treffend und aussagestark genug um diesem Buch gerecht zu werden.

Ich kann nur jedem an der Thematik interessierten Menschen raten, sich dieses Buch zu kaufen und es zu lesen. Ich glaube kaum, dass es jemand bereuen wird.
  #68  
Alt 26.09.2003, 22:35
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Standard Bücher: Wenn ein Kind sterben muss,/Elternberichte

ERFAHRUNGSBERICHT EINER MUTTER
*******************************

Titel: Leben ohne Julia
Untertitel: Erinnerungen einer verwaisten Mutter
Autorin: Gisela Andres
Verlag: Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat Münster
ISBN 3-936600-86-4, 133 Seiten
Preis 13,80 €

Im Buchhandel oder direkt ab Verlag bestellbar:
http://www.mv-verlag.de/mv-frameset.htm

Verlagstext:
Jung, schön und erfolgreich ist Julia, und so trifft sie die Diagnose Krebs wie aus heiterem Himmel. Mit ihren 25 Jahren hat sie sich zu einer liebenswerten, selbstbewussten jungen Frau entwickelt, die beruflich Fuss gefasst und ein harmonisches Verhältnis zu ihrer Familie hat. Zudem engagiert sie sich im Sport und unternimmt viel mit ihren Freunden.
Doch die heimtückische Krankheit nimmt darauf keine Rücksicht. Unbarmherzig ergreift sie Besitz von Julia und gibt sie erst nach sieben leidvollen Monaten frei an den Tod.
Für die Eltern bricht eine Welt zusammen. Die verwaiste Mutter schreibt die Erinnerungen an ihre wundervolle Tochter nieder, die Chronik eines schweren, von Hoffen und Tränen geprägten Kampfes, den Julia verlor.
Eindringlich erzählt die Mutter von dem schmerzhaften Prozess des Abschiednehmens von ihrem einzigen Kind. Und sie zeichnet auf, wie sie selbst das Leben mit dem Tod lernen muss, wie sie erste zaghafte Schritte in ein neues Dasein ohne ihr Kind tut.

Mit ihrem Buch setzt Gisela Andres ihrer Tochter Julia ein ergreifendes, literarisches Denkmal.

Anmerkung von Ladina:
Julia hatte das sogenannte Cup-Syndrom, d.h., der Primär-Tumor konnte nicht gefunden werden, die Metastasen sind darum von Anfang an schlecht zu bekämpfen und die Prognose ist sehr ungünstig.
Damit sind die Voraussetzungen für Julia und ihre Familie und Freunde so ganz anders, als bei den meisten andern, bei denen am Anfang noch Hoffnung ist, die Krankheit zu besiegen. Dennoch startet mit der Chemo ein verzweifelter Versuch, Zeit zu gewinnen. Kurzfristig stellt sich ein Erfolg ein, doch bald breitet sich der Krebs weiter aus.
Julia und ihre Eltern, sowie ihr Freund Andreas müssen das Abschiednehmen voneinander schmerzhaft lernen.

Gisela Andres schreibt in diesem Buch sehr persönlich und offen über ihre Erlebnisse und Gefühle, über die Erfahrungen, über Julias Entwicklungen, ihre innere Stärke trotz äusselicher, immer grösser werdenden Schwäche.
Es ist ein Buch über Leid und Schmerz und darüber, was Liebe alles vollbringen kann - auch dann, wenn der Abschied bevorsteht.

Ein wertvolles, gefühlvolles Buch, an dessen Ende trotz allem die Hoffnung und der Trost stehen.
  #69  
Alt 29.09.2003, 22:50
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ERFAHRUNGSBERICHT EINER MUTTER
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Titel: Ein Indianer kennt keinen Schmerz.
Untertitel: Unsere Geschichte einer Neuroblastom-Erkrankung.
Autorin: Elke Busch
Verlag: Eigenverlag, Bestellen unter: http://www.neuroblastom.net/
Preis: 11,00 € zzgl. Versand.

Zum Inhalt:
Sebastian ist 6 Jahre alt, als bei Ihm die Diagnose Neuroblastom gestellt wird. Von diesem Tag an ändert sich das Leben der jungen Familie radikal.Elke Busch hat verarbeitend ein Tagebuch begonnen und es auch weitergeführt, als es Sebastian wieder ganz gut ging. Dann aber kommt es zum ersten und zum 2.Rezidiv . Sebastian starb ganz ruhig im Alter von 10 Jahren.
In diesem Buch hat Elke Busch das Leben ihres Sohnes bis zum Ende beschrieben. Ein Leben, in dem es sehr viel Schmerzliches gab, aber ebenso viel Hoffnung und Mut.

Elke Busch hat auch über ihre Erfahrungen nach Sebastians Tod ein Buch geschrieben. Es ist ebenfalls auf der oben genannten Homepage zu beziehen.
  #70  
Alt 16.11.2003, 22:17
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Standard Bücher: Wenn ein Kind sterben muss,/Elternberichte

Das nachfolgende Buch habe ich geschenkt bekommen und ich kann nicht sagen, wie dankbar ich dafür bin., denn es ist ein bemerkenswertes,wunderbares Buch, von dem ich wohl sonst nie erfahren hätte, denn es ist nicht im Buchhandel erhältlich.

EINE STERBENDE JUGENDLICHE SCHREIBT ÜBER IHRE GEFÜHLE
**********************************************

Autorin: Simone Häusser
Titel: Eines Tages...
Untertitel: Gedichte und Texte von Simone Häusser

erschienen im Eigenverlag, 1996
Erhältlich über Simones Mutter: Frau Heidi Häusser
Panoramastrasse 18
71384 Weinstadt

Anmerkung von Ladina:
Der Preis ist mir nicht geläufig, aber ich kann Euch allen versichern, Ihr werdet den Kauf dieses Buches nicht bereuen.
( Wenn jemand den Preis kennt, wäre es super, wenn der hier mitgeteilt würde. Danke zum voraus!)

Simone hat wunderbare Gedichte verfasst,so voller Tiefe und Weisheit, dass man einfach nur staunen kann, denn sie entstanden zwischen ihrem 14. und ihrem 19.Lebensjahr. Gedichte darüber, wie sie ihr Leben und ihre Tumorerkrankung empfand, was für Gedanken sie an den Tod hatte, Gedichte voller Mut und Hoffnung, durch und durch ehrlich.
Das Buch ist liebevoll gestaltet mit Zeichnungen von Simone, Fotos von ihr und Naturaufnahmen.

Aus dem Klappentext:
Simone Häusser, am 2.6.1975 in Stuttgart geboren,
erkrankte mit 14 Jahren
an einem bösartigen Tumor.
Sie wurde im Stuttgarter Olgahospital behandelt.

Simone lernte mit der Krankheit zu leben.
Sie schrieb ihre Gedanken und Gefühle auf,
so entstanden im Verlauf
ihrer 5jährigen Krankheit
eine Vielzahl von Gedichten.

Trotz zahlreicher Behandlungen
war Simone bei der Gründung
und an der Organisation
der Freizeiten "Prima Klima"
(Freizeit für krebskranke Kinder) dabei.

Durch ihre Krankheit haben wir sie verloren,
doch mit ihren Gedichten
hat sie etwas Besonderes zurückgelassen.
  #71  
Alt 17.11.2003, 10:51
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Standard Bücher: Wenn ein Kind sterben muss,/Elternberichte

hallo Ladina,
ich kenne das o.g. Buch. es ist sehr beeindruckend und wunderschön. den Preis weiß ich leider auch nicht. Lohnt sich aber auf jeden Fall.

habe auch einen Buchtipp:

"Wir lassen Dich in Liebe los"
von Eva-Maria Wenglorz
Gedichte, Meditationen, Gebete
mit einem Vorwort von Prof.JOhann-Christoph Student
Selbstverlag: Erhard Wenglorz
Gabelsbergerstr. 3, 38304 Wolfenbüttel
ISBN 3-00-006244-0
(DM!!!-Preis 19,50 + Porto u. Verp.)
Erlös des Buches geht an das Kinder-Krebs-Projekt P.A.V.E.L in Rumänien

Frau Wenglorz schreibt Gedichte an ihren Sohn, den kleinen Helden, der an Leukämie stirbt.
Aus dem Vorwort: "Eva-Maria Wenglorz' Gedichte geben Auskunft darüber, was Eltern erleben, die das Sterben ihres Kindes bewusst wahrnehmen. Sie lassen aber auch etwas davon spüren, was in einer solchen Situation Kraft, Mut und Hoffnung gibt."

Ein wunderbares Buch!!!

Liebe Grüße
Dina
  #72  
Alt 17.11.2003, 15:04
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Standard Bücher: Wenn ein Kind sterben muss,/Elternberichte

Liebe dina
Schön einmal wieder so von Dir zu hören. Das Buch "Wir lassen Dich in Liebe los" habe ich hier schon einmal vorgestellt, auf Seite 2, aber das schadet ja nicht, besonders wenn es Bücher aus Eigenverlagen sind, wie diese zwei.
Um solches zu finden braucht man in der Regel Insiderwissen.
Danke für Deinen Beitrag und liebe Grüsse
Ladina
  #73  
Alt 17.11.2003, 15:27
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BRIEFWECHSEL EINES STERBENDEN JUGENDLICHEN MIT SEINEM GROSSVATER
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Titel: Bis zum letzten Tag leben, lieben, lernen
Untertitel: Briefwechsel eines sterbenden Jugendlichen mit seinem Grossvater
Autor: Werner Klose
Verlag: Kreuz, 1995
ISBN 3-7831-1368-7, Paperback, 84 Seiten
Vergriffen.
Suchen über www.sfb.at

Verlagstext:
So jung und schon sterben....
- ein Gespräch zwischen jung und alt
- Das Leben ausschöpfen, gerade wenn es endet
- Nachdenkliches aus Philosophie und Glaube

Keine 18 Jahre jung, Diagnose Krebs. Lohnt es sich da noch, eine Mathe-Arbeit zu schreiben? Und was ist mit der Liebe zur Freundin?
Michael schreibt an seinen Grossvater.Und der begleitet seinen Enkel. Beide diskutieren über Leben und Tod, über das, was die Philosophie und was die Kirche sagen.

Aus dem Vorwort von Werner Klose:
Der folgende Briefwechsel zwischen dem todkranken Michael und seinem Grossvater soll helfen zu erkennen, wie die letzte Phase des Lebens lebenswert grestaltet werden kann. Er will dazu anregen, alle noch erreichbaren Möglichkeiten aktiv auszuschöpfen. Und nicht zuletzt sollen diese Briefe hinweisen auf die grosse Freiheit des Denkens, Fühlens und Handelns, die gerade Sterbenden eröffnet ist. Sterben, so meine Überzeugung, ist ein Teil unseres irdischen Lebens, es verlangt uns Realitätssinn, Vernunft und Toleranz ab, vor allem aber: Hoffnung.

Dr.med. Werner Klose, geb. 1920, war 40 Jahre lang als Arzt an der Universitätsklinik Mainz und in eigener Praxis tätig.Und er hat selbst ein eigenes Kind verloren.

Anmerkung von Ladina:
Als selbst betroffener Vater wählte Werner Klose eine eher ungewöhnliche Art der Verarbeitung, in dem er sein Buch nicht über die eigene Trauer schrieb, sondern über die Fragen, die seinen eigenen sterbenden Sohn beschäftigt haben (könnten.)

Das Buch ist als Jugendbuch für ältere Jugendliche geeignet, aber auch für Eltern, die einen sterbenden Jugendlichen begleiten und etwas mehr über seine Gefühlswelt erfahren und möglicherweise Gesprächsgrundlagen erhalten möchten
  #74  
Alt 17.11.2003, 15:41
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NEU AUFGELEGT!!!!!

Titel: Der Dougy-Brief
Untertitel: Worte an ein sterbendes Kind
Autorin: Elisabeth Kübler-Ross
Verlag: Silberschnur, 2003
ISBN 3-89845-033-3, Paperback, 16 Seiten, durchgehend farbig geschrieben und illustriert

Sachgruppe : Grenzgebiete der Wissenschaft und Esoterik;

6,95 Eur[D] / 7,20 Eur[A]/ SFr. 12.40



Verlagstext:
Diesen Brief an den neunjährigen krebskranken Dougy, für den es keine Hoffnung auf Überleben mehr gab, verfasste Elisabeth, nachdem er ihr geschrieben und ihr folgende Fragen gestellt hatte: Was ist Leben?... Was ist Tod? ... Und warum müssen Kinder sterben? "Daraufhin", wie die Autorin sagte, lieh ich mir die farbigen Filzstifte meiner Tochter und schrieb ihm einen kleinen Brief mit lesbaren Buchstaben und einfacher Ausdrucksweise. Ich illustrierte ihn und warf ihn in den Postkasten. ... Er gab ihn nicht nur seinen Eltern zu lesen, sondern auch anderen Eltern mit sterbenden Kindern. ... Er erteilte uns seine Zustimmung, ihn zu drucken und zu verbreiten, um es damit auch anderen Kindern zu ermöglichen, diese allerwichtigsten Lebensfragen zu verstehen.
Bisher wurde dieser Dougy-Brief nur tausendfach privat vertrieben. Jetzt endlich kommt der sehr gefragte Brief auch in den Buchhandel.
  #75  
Alt 27.12.2003, 22:35
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DAS BESONDERE BUCH
*******************
Kein Elternbericht

Titel: Oskar und die Dame in Rosa
Autor: Eric-Emmanuel Schmitt
Verlag: Ammann Verlag, 2003/2004
ISBN 3-2506-0057-1, Gebunden, 105 Seiten
Preis etwa: 19,90 Eur[D] / 21,30 Eur[A] / 36,80 sFr

Der zehnjährige Oskar hat Leukämie und weiß, dass er nur noch kurze Zeit zu leben hat. Doch mit niemandem kann er über den Tod reden. Nur eine kleine Dame im rosa Kittel, Oma Rosa, hat den Mut, mit ihm über seine Fragen nachzudenken. Sie schlägt ihm vor, sich jeden der nächsten Tage wie zehn Jahre vorzustellen, und so durchlebt Oskar auf wundersame Weise ein ganzes Menschenleben: Pubertät, erste Liebe, Eifersucht, Midlife-crisis und das Alter. Glücklich, erschöpft und manchmal auch enttäuscht und nachdenklich erstattet er dem lieben Gott davon Bericht und kann schließlich erfüllt und mit seinem Schicksal versöhnt sein Erdendasein beenden. Der Autor erzählt von der schrecklichsten aller Vorstellungen – Krankheit und Tod eines Kindes – ohne falsche Sentimentalität. Wie nebenbei lehrt diese unvergleichlich erzählte Geschichte viel vom Tod und mehr noch vom Leben.

Kurzbeschreibung
Der Autor selbst ist Oskar gewesen. Das Kind, mit dem man nicht mehr spricht, weil einem sein Gesundheitszustand Angst einjagt. Das Kind, das unter dem Schweigen seiner Nächsten leidet, unter dem Schweigen des Himmels, unter all den offen bleibenden Fragen und das dennoch nie seine unendliche Lebensfreude verliert. Oskar und die Dame in Rosa ist eine Hymne auf das Leben.
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