Krebs-Kompass Forum  


Zurück   Krebs-Kompass Forum > Allgemeine Themen > Palliativ, Hospiz, Fatigue, Übelkeit & Schmerzen

Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
  #31  
Alt 14.05.2010, 18:09
Benutzerbild von Jutta
Jutta Jutta ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 11.02.2003
Ort: Im Süden
Beiträge: 3.491
Standard Übelkeit und Erbrechen bei Chemotherapie – Palonosetron ist einfach anders

14.05.2010

Übelkeit und Erbrechen bei Chemotherapie – Palonosetron ist einfach anders
Der 5-HT3-Rezeptorantagonist Palonosetron (Aloxi®) nimmt innerhalb seiner Substanzklasse eine Sonderstellung ein. Dies unterstreicht ein kürzlich veröffentlichter Review [1]. Zur Prophylaxe der Chemotherapie-induzierten Übelkeit und Erbrechen (CINV) wird Palonosetron daher in aktuellen Antiemese-Guidelines als bevorzugt empfohlen. Auf Grund seiner besonderen Eigenschaften bietet sich Palonosetron auch für weitere Einsatzgebiete an, die momentan in Studien evaluiert werden.

Palonosetron weist eine besondere Pharmakologie sowie einen einzigartigen Wirkmechanismus auf, der sowohl durch experimentelle als auch klinische Studien hinreichend belegt ist, wie M. Saito und M. Tsukuda in ihrem aktuellen Übersichtsartikel klar darstellen. So zeigt dieser 5-HT3-Rezeptorantagonist der zweiten Generation eine rund 30 bis 100fach höhere Bindungsaffinität zum 5-HT3-Rezeptor im Vergleich zu den Vorgängersubstanzen aus den 1990er Jahren. Die Plasmahalbwertszeit ist mit ungefähr 40 Stunden ebenfalls deutlich länger.

Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=4068
__________________
Jutta
_________________________________________




Mit Zitat antworten
  #32  
Alt 17.06.2010, 19:08
Benutzerbild von Jutta
Jutta Jutta ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 11.02.2003
Ort: Im Süden
Beiträge: 3.491
Standard Schutz vor chemotherapie-induzierter Übelkeit und Erbrechen

17.06.2010

Schutz vor chemotherapie-induzierter Übelkeit und Erbrechen:

Einzeldosis von 150 mg Fosaprepitant vergleichbar gut wirksam wie Drei-Tage-Schema mit oralem Aprepitant


Ein antiemetisches Schema mit Fosaprepitant-Dimeglumin, intravenös appliziert als 150 mg-Einzeldosis, schützte Patienten, die erstmals eine Cisplatin-haltige Chemotherapie erhielten, ähnlich gut wie ein Drei-Tage-Schema mit oralem Aprepitant (EMEND®) vor Chemotherapie-induzierter Übelkeit und Erbrechen. Dies zeigten die Ergebnisse der EASE-017 Studie, die kürzlich auf dem Jahreskongress der American Society of Clinical Oncology (ASCO) vorgestellt wurde. In beiden Schemata wurde der Neurokinin-1-Rezeptorantagonist mit einem 5-HT3-Antagonisten und Dexamethason kombiniert. Das Kombinationsschema mit 150 mg Fosaprepitant-Dimeglumin war dem Schema mit oralem Aprepitant nicht unterlegen.

Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=4140
__________________
Jutta
_________________________________________




Mit Zitat antworten
  #33  
Alt 18.06.2010, 14:07
jul jul ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 11.07.2006
Beiträge: 23
Standard AW: Gesammelter Thread: Übelkeit & Erbrechen

Also mir war ja oft schon übel, wenn ich nur die Station betreten habe.

Am meisten geholfen hat mir an einer Orange zu schnuppern und Babygläser. Habe über 15 kg abgenommen (50kg bei 175cm). Jetzt nach fünf Jahren habe ich wieder ein gutes Kampfgewichtt (75kg).

Ich möchte Euch allen Mut machen, diese schwere Zeit zu überstehen.

Liebe Grüße

Jul
Mit Zitat antworten
  #34  
Alt 21.08.2010, 20:01
HeikoJ HeikoJ ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 14.08.2010
Beiträge: 17
Standard AW: Gesammelter Thread: Übelkeit & Erbrechen

Moin, Moin zusammen!
Ich mag nicht die Medikamente aufzählen, die mein Onkologe mir vor der Chemo verabreicht hat. Ich habe auch ein paar Tage gelegen, weil ich nur mit dem Kopf hoch zu kommen brauchte und mir war kotzübel. Deshalb habe ich für die Chemo am Dienstag eine Tablette mehr verschrieben bekommen. Jetzt nehme ich drei verschiedene Tabletten gegen Übelkeit/, die ihre Wirkung kombinieren bzw. sich gegenseitig unterstützen. Ich brauchte nicht auf die Suche gehen, sondern habe meinem Onkologen einfach gesagt, wie ich mich nach der ersten Chemo fühlte (und er hat mich von alleine um ausführliche Auskunft gebeten). Sofort wurde die Medikation geändert - ohne bitten und betteln.

Für den fiesen metallischen Geschmack im Mund und die unterschwellige Übelkeit bekam ich tolle Tipps von der Krankenschwester: Starkes Pfefferminz aus der Apotheke oder Lakritz, gegen den fiesen Geschmack im Mund. Hat geholfen. Gegen die unterschwellige Übelkeit eine gute hausgemachte Hühnerbrühe. Die hat mir auch geholfen. Als Einlage habe ich die ersten 2 Tage nur einen Zwieback genommen und auf Reis und Fleisch, was noch in der Suppe war, habe ich die ersten 2 Tage verzichtet. Weil ich durch die Medikation nicht mehr aufs Klo konnte (ich habe ja auch nicht viel Bewegung im Rollstuhl), halfen Milchzucker, Leinsamen und/oder ein Esslöffel ÖL im Quark/Joghurt.

Nächste Woche werde ich es statt mit Hühnerbrühe, mit einer Rinderbrühe versuchen und hoffe, dass mich das zusätzliche Medikament besser über die Runden bringt. Ich werde aber gerne berichten, wie es geklappt hat und wie ich mich fühle.

Liebe Grüße und alles Gute für die, die da durch müssen!

Heiko
Mit Zitat antworten
  #35  
Alt 02.12.2010, 18:26
Benutzerbild von Jutta
Jutta Jutta ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 11.02.2003
Ort: Im Süden
Beiträge: 3.491
Standard Fosaprepitant als Einmalgabe jetzt in Deutschland erhältlich

01.12.2010


IVEMEND® 150 mg (Fosaprepitant) als Einmalgabe jetzt in Deutschland erhältlich

Mit IVEMEND® 150 mg steht ab sofort ein neues Therapieschema von Fosaprepitant als anwendungsfreundliche Einmalgabe zur Verfügung. Fosaprepitant wird intravenös als Teil einer Kombinationstherapie zur Prävention akuter und verzögerter Übelkeit und Erbrechen bei hoch emetogener auf Cisplatin basierender Chemotherapie (HEC) sowie bei moderat emetogener Chemotherapie (MEC) eingesetzt.

Primärer Endpunkt war ein komplettes Ansprechen während der gesamten Phase (kein Erbrechen und keine Notfallmaßnahmen bis 120 Stunden nach Einleitung einer Cisplatin-basierten Therapie).

Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=4435
__________________
Jutta
_________________________________________




Mit Zitat antworten
  #36  
Alt 05.02.2011, 05:49
Zetchen Zetchen ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 02.02.2011
Ort: Saarland
Beiträge: 68
Standard AW: Gesammelter Thread: Übelkeit & Erbrechen

Ich hätte da mal eine Frage an alle, die ein wenig von der Übelkeit nach der Chemo wissen.

Es geht um meine Mutter, die direkt die ersten Tage nach dem ersten Chemozyklus keine Übelkeit verspürte ABER einige Tage später bekam sie dann Durchfall (versteh ich auch noch als Nebenwirkung). Als der weg war, fing sie dann aber an sich zu übergeben. Das müsste schon über eine Woche nach der Chemo gewesen sein. Ist das noch normal? Man liest ja meist immer nur "unmittelbar die ersten Tage nach der Chemo".
Zu dem Zeitpunkt hatten die Ärzte gerade versucht die künstliche Ernährung abzustellen, mussten sie aber wieder anfangen, da meine Mutter ja nichts in sich behalten konnte. Es wird zwar sehr langsam wieder besser, (nach so ca. einer weiteren Woche) aber manchmal kann es immer noch dazu kommen, dass sie sich von einem Schlückchen Wasser übergeben muss. Essen tut sie aus Angst vor dem Erbrechen auch meist nicht mehr als drei, vier kleine Häppchen Brot beim Abendessen oder ein paar Löffelchen Suppe. Wies beim Frühstück oder Mittagessen aussieht, kann ich nicht beurteilen, weil mein Vater und ich sie immer erst Nachmittags besuchen und ich mich da auf das verlassen muss, was sie mir erzählt.
Und der Durchfall wird auch nach nun drei Wochen nicht besser. Meine Mutter hat seit Tagen nicht mehr richtig geschlafen, weil sie nachts immer auf Toilette muss.
Mit Zitat antworten
  #37  
Alt 27.10.2011, 16:19
Benutzerbild von Jutta
Jutta Jutta ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 11.02.2003
Ort: Im Süden
Beiträge: 3.491
Standard Neue ASCO Clinical Practice Guideline zur Antiemese

27.10.2011

Neue ASCO Clinical Practice Guideline zur Antiemese:
Palonosetron ist überlegen

Soeben hat die American Society of Clinical Oncology (ASCO) ihre praktischen Leitlinien zur Prävention von Übelkeit und Erbrechen bei Patienten, die eine antineoplastische Therapie erhalten, aktualisiert. Bei moderat emetogener Chemotherapie wird vor der Chemotherapie die Einmalgabe des modernen 5-HT3-Rezeptorantagonisten Palonosetron in Kombination mit Dexamethason empfohlen.

Palonosetron wird bevorzugt empfohlen, da verschiedene Studien die Überlegenheit von Palonosetron gegenüber den 5-HT3-Rezeptorantagonisten der ersten Generation sowohl bei akuter aber auch bei verzögerter Emesis und zudem auch bei Übelkeit demonstrieren konnten.


Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=5187
__________________
Jutta
_________________________________________




Mit Zitat antworten
  #38  
Alt 09.11.2011, 06:57
Benutzerbild von Jutta
Jutta Jutta ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 11.02.2003
Ort: Im Süden
Beiträge: 3.491
Standard Prävention des Chemotherapie-induzierten Erbrechens

04.11.2011

Prävention des Chemotherapie-induzierten Erbrechens: Implementierung von Leitlinien verbessert Emesis-Kontrolle


Für die Prävention des Chemotherapie-induzierten Erbrechens stehen heute mit Steroiden, Setronen und dem Neurokinin-1- (NK) Rezeptorantagonisten Aprepitant (EMEND®) effektive Substanzen zur Verfügung. Bei leitlinienkonformem Einsatz kann so vielen zytostatisch behandelten Patienten unter moderat oder hoch emetogener Chemotherapie (MEC oder HEC) die belastende Nausea und Emesis erspart bleiben. Durch gestiegene Implementierung der Leitlinien zur Emesis-Prophylaxe in den klinischen Alltag können die Patientenversorgung noch weiter verbessert und zudem Kosten eingespart werden.


Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=5206
__________________
Jutta
_________________________________________




Mit Zitat antworten
  #39  
Alt 07.12.2011, 07:05
Benutzerbild von Jutta
Jutta Jutta ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 11.02.2003
Ort: Im Süden
Beiträge: 3.491
Standard Palonosetron überzeugt als Antiemetikum auch bei gering emetogener Chemotherapie

06.12.2011

Palonosetron überzeugt als Antiemetikum auch bei gering emetogener Chemotherapie

Übelkeit und Erbrechen unter Chemotherapie werden von Tumorpatienten als ein schwerwiegendes Problem empfunden. Eine Chemotherapie, die potenziell bei 10 bis 30% der Patienten diese Symptome verursacht, wird in Leitlinien als gering emetogen (LEC) bezeichnet. Als antiemetische Prophylaxe werden entweder 5-HT3-Rezeptorantagonisten, Dexamethason oder Dopaminrezeptorantagonisten empfohlen. Doch häufig erhalten diese Patienten gar keine Prophylaxe, sondern werden erst bei auftretenden Problemen behandelt. Eine neue, in 2011 präsentierte Studie untersuchte die Wirksamkeit von Palonosetron (Aloxi®) bei Patienten, die unter einer LEC-Chemotherapie Übelkeit und Erbrechen entwickelten. Wurde im folgenden Zyklus prophylaktisch der moderne 5-HT3-Rezeptorantagonist Palonosetron eingesetzt, konnten diese Symptome bei den betroffenen Patienten dann weitgehend vermieden werden. Eine retrospektive Analyse von Studiendaten ergab darüber hinaus, dass die prophylaktische Gabe von Palonosetron bei LEC signifikant wirksamer ist, als die Gabe von älteren Vertretern der Substanzklasse.

Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=5271
__________________
Jutta
_________________________________________




Mit Zitat antworten
  #40  
Alt 27.01.2012, 06:57
Benutzerbild von Jutta
Jutta Jutta ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 11.02.2003
Ort: Im Süden
Beiträge: 3.491
Standard Palonosetron punktet auch bei GI-Tumoren

25.01.2012

Retrospektive Analysen:
Palonosetron punktet auch bei GI-Tumoren


Patienten mit gastrointestinalen Tumoren haben ein besonderes Risiko für Übelkeit und Erbrechen, zum einen bedingt durch ihre Tumorerkrankung und zum anderen ausgelöst durch emetogene Chemotherapieregime mit Oxaliplatin und Irinotecan. Zwei retrospektive Analysen demonstrieren die Wirksamkeit einer antiemetischen Prophylaxe mit Palonosetron bei diesem besonders risikobehafteten Patientenkollektiv.

Die retrospektive Analyse von Blazer et al. demonstrierte die Wirksamkeit der antiemetischen Prophylaxe von Palonosetron in Kombination mit Dexamethason bei Patienten mit verschiedenen gastrointestinalen Tumoren, die eine Chemotherapie mit FOLFIRI, XELIRI, FOLFOX oder XELOX erhielten .

Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=5385
__________________
Jutta
_________________________________________




Mit Zitat antworten
  #41  
Alt 28.02.2013, 22:00
Benutzerbild von Ariadne
Ariadne Ariadne ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 06.02.2009
Ort: Hamburg
Beiträge: 306
Standard AW: Gesammelter Thread: Übelkeit & Erbrechen

Übelkeit und Erbrechen bei moderat emetogener Chemotherapie - Problem erkannt, Problem gebannt

Interview mit PD Dr. Sylvie Lorenzen, München. Übelkeit und Erbrechen bei Chemotherapie sind unangenehme und von den Patienten sehr gefürchtete Nebenwirkungen. Durch eine moderne antiemetische Prophylaxe gemäß Leitlinien lassen sich diese Nebenwirkungen bei der Mehrzahl der Patienten verhindern. Bei moderat emetogener Chemotherapie gilt heute die Kombination aus Palonosetron und Dexamethason als empfohlener Therapiestandard.

http://www.journalonko.de/newsview.php?id=6342

Quelle:
Journal Onkologie vom 28.02.13
__________________
Habe den Mut, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen.
Emmanuel Kant
Mit Zitat antworten
  #42  
Alt 17.12.2013, 14:54
piddel76 piddel76 ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 03.05.2012
Ort: Berlin
Beiträge: 39
Standard AW: Gesammelter Thread: Übelkeit & Erbrechen

Hallo zusammen,

es geht hier um meinen Papa - siehe Signatur, ich habe mich zwar durch die vielen Beiträge "gewühlt" aber: Meinem Papa ist nur noch schlecht, Appetitlosigkeit, Schwäche kommt hinzu. Sicher auch dadurch, weil er kaum was essen kann.
Nur die Chemo und Bestrahlung sind alle schon mehrere Wochen zurück.
MCP-Tropfen nimmt er und Schmerzmittel, da weiß ich allerdings nicht wie die heißen. Er wird nicht künstlich ernährt.
in die onkologische Ambulanz soll er erst wieder ende Januar kommen, zwecks Kontrolle, parallel hab ich mal jetzt mal eine andere Onkologin kontaktiert, aber leider noch keine Antwort (auf deren Seite ist sogar ein Link zum Krebskompass...)
Habt Ihr sonst noch Tipps? Fencheltee soll gut sein, diese hochkalorischen Drinks kriegt er nicht runter, das haben wir bei Mama schon probiert. Schmeckt Ihm nicht.
Gibts evtl irgndwas appetietanregendes? Wenn er dann was drinbehalten könnte...

Gruß & Danke schonmal fürs Lesen
Daniela
__________________
lieben Dank & lieben Gruß
Daniela


***
Mama: Lungenkrebs ED 12/2011, OP, Chemo (2x) - 02/2013... ich vermisse Dich
Papa: nicht-kleinzelliges Lungenkarzinom (+Lymphknoten, Leber) ED 06/2013 [cT3cN2cM1b] Stadium IV (palliative Chemo (Carboplatin/Etoposid) 4x, Abbruch wg. schlechter Nierenwerte)
Gemischtzelliges Karzinom; Anteile plattenepithelialen, Adenokarzinoms und neuroendokrine
ED 10/2013 Metas in HWK+BWK, & mehrere in Leber (gewachsen 01/2014 )
***
Mit Zitat antworten
  #43  
Alt 17.12.2013, 16:29
Juliana7 Juliana7 ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 15.05.2012
Ort: Niedersachsen
Beiträge: 56
Standard AW: Gesammelter Thread: Übelkeit & Erbrechen

Hallo Daniela,

könnte die Übelkeit evtl. auch von den Schmerzmitteln kommen?

Ich litt nach meiner OP tagelang unter Übelkeit, bis beim nächsten Arztbesuch der Arzt fragte, ob ich die Schmerzmedis noch brauche, die Übelkeit könnte nämlich auch eine Reaktion darauf sein. Ich hatte die Tabletten dann abgesetzt und tatsächlich war dann auch die Übelkeit weg.

LG
Juli
__________________




Mein Tagebuch: http://www.krebs-kompass.org/showthr...29#post1170529
Mit Zitat antworten
  #44  
Alt 17.12.2013, 16:42
piddel76 piddel76 ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 03.05.2012
Ort: Berlin
Beiträge: 39
Standard AW: Gesammelter Thread: Übelkeit & Erbrechen

Danke für die Antwort

ja, das kann durchaus sein, da wurde auch bereits etwas umgestellt, auf andere Sorte, dann war es kurzzeitig besser, nun geht das wieder los...

Er versucht sich auch einzuschränken, was die Schmerzmittel angeht, aber dieses Ungeziefer in den Knochen bereitet Ihm starke Kopfschmerzen und jetzt tuts auch in der Schulter weh... Ich kenn meinen Vater nicht als jemanden, der freiwillig zugibt, dass es Ihm nicht gut geht, daher bin ich sehr alarmiert, wenn er mich sogar bittet, vorbei zu kommen, oder einzukaufen, weil er es nicht kann... Was ich natürlich gerne mache. Man kann ja sonst so wenig helfen.

Es wäre so schön, wenn er gerade an Weihnachten (seinem vermutlich letztem) nicht so leiden müsste....
__________________
lieben Dank & lieben Gruß
Daniela


***
Mama: Lungenkrebs ED 12/2011, OP, Chemo (2x) - 02/2013... ich vermisse Dich
Papa: nicht-kleinzelliges Lungenkarzinom (+Lymphknoten, Leber) ED 06/2013 [cT3cN2cM1b] Stadium IV (palliative Chemo (Carboplatin/Etoposid) 4x, Abbruch wg. schlechter Nierenwerte)
Gemischtzelliges Karzinom; Anteile plattenepithelialen, Adenokarzinoms und neuroendokrine
ED 10/2013 Metas in HWK+BWK, & mehrere in Leber (gewachsen 01/2014 )
***
Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen


Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)
 
Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 19:42 Uhr.


Für die Inhalte der einzelnen Beiträge ist der jeweilige Autor verantwortlich. Mit allgemeinen Fragen, Ergänzungen oder Kommentaren wenden Sie sich bitte an Marcus Oehlrich, bei technischen Kommentaren an den Webmaster. Diese Informationen wurden sorgfältig ausgewählt und werden regelmäßig überarbeitet. Dennoch kann die Richtigkeit der Inhalte keine Gewähr übernommen werden. Insbesondere für Links (Verweise) auf andere Informationsangebote kann keine Haftung übernommen werden. Mit der Nutzung erkennen Sie unsere Nutzungsbedingungen an.
Powered by vBulletin® Version 3.8.7 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2019, vBulletin Solutions, Inc.
Gehostet bei der 1&1 Internet AG
Copyright © 1997-2014 Volker Karl Oehlrich-Gesellschaft e.V.
Impressum: Volker Karl Oehlrich-Gesellschaft e.V. · Eisenacher Str. 8 · 64560 Riedstadt / Postanschrift: Postfach 130435 · 64243 Darmstadt / Vertretungsberechtigter Vorstand: Marcus Oehlrich / Datenschutzerklärung
Spendenkonto: Volker Karl Oehlrich-Gesellschaft e.V. Spendenkonto Nr. 17252500 · Volksbank Darmstadt-Südhessen eG · BLZ 508 900 00 · IBAN DE23 5089 0000 0017 2525 00 · BIC: GENODEF1VBD