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  #451  
Alt 05.03.2017, 12:19
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carlchen carlchen ist offline
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Standard AW: Nicht traurig sein, sondern dankbar, daß ich gehabt habe

Vor gut zwei Wochen ist eine liebenswerte und für mich auch eine Art Vorbild Frau gestorben.
Süreyya, so war/ist ihr Name habe ich im Stadtteilverein kennengelernt.
Sie gehörte zu den Menschen bei denen der Raum heller wird, wenn sie ich ihn betritt. Wo ich lebe, ist der Anteil der Menschen mit türkischen Hintergrund sehr hoch. Süreyya war im Vorstand, die Vertretung für die Ausländer.
Als ich sie kennenlernte - 2014 - da ging es ihr gut.
2012 wurde bei ihr Brustkrebs festgestellt. 2015aber kamen noch Knochen- und Lungenmetastasen dazu.
Türken haben ein bewundernswerten Zusammenhalt, man ist immer für den anderen da.
Süreyya entschloß sich für eine Behandlung in Mexiko.
Wir im Verein haben darüber lange diskutiert, es ging um Spenden sammeln.
Es ist schwer und ich kann darüber nicht urteilen. Außer, wie hier um den Preis.
Wer sterbenskrank ist, klammert sich an allen so lange es Wert zu kämpfen.
Man wünscht sich so sehr ein Wunder herbei.
Ich glaube zweimal war Süreyya in Mexiko. Wir im Verein sahen sie seit Herbst nicht mehr. Es hieß im Oktober sie länge im Hospiz und wünschte keinen Besuch. Im November ist sie wieder nach Hause.
Am Montag wurde bei uns in der Türkischen Gemeinde ein Totengebet gehalten. Ich konnte leider nicht hin, da es vormittags war.
Zur gleichen Zeit wurde S. in ihrer alten Heimat/ Türkei beigesetzt.
Bei Muslime muß immer innerhalb einer Woche das Begräbnis statt finden.
Bei Facebook gab es Nachrufe und ich fand es so schön zu lesen trotz allem was so in der Welt/politisch geschieht wir glauben und fühlen alle das Gleiche.

Carolin
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Geändert von gitti2002 (05.03.2017 um 22:28 Uhr) Grund: NB
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  #452  
Alt 16.03.2017, 19:17
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carlchen carlchen ist offline
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Standard AW: Nicht traurig sein, sondern dankbar, daß ich gehabt habe



Heute war ja der schönste Tag in dieser Woche, also das haben die im Wetterbericht gesagt.
Es war draußen ja richtig schön warm.

Ich habe heute auf den Handwerker vergeblich gewartet,
Ist ja nix neues. Auch wie mal kurz Bescheid sagen, aber nach meinem Wasserschaden vom letzten Jahr, sehe ich das ja ganz entspannt.
Ich sitze nämlich im Wohnzimmer im dunkeln.
Das Rolladenband ist am Sonntag nun endgültig gerissen,
Morgens passiert und zum Glück ist dem Kater Paul nichts passiert.
Der springt nämlich gerne immer auf die Fensterbank, wenn ich die Rolladen morgens hochziehe.
Aber Morgen will man morgens vorbeikommen.

Bestandsaufnahme gemacht. Meine Haupt aufgabe ist dieses Jahr alle Zäune nachzusprechen. Das war Klaus sein Hobby, alles schön in schwedisch rot.
Freu mich wie Bolle.

Ach ja, die Kröten sind wieder da, wie jedes Jahr. Sie landen auf dem Weg im Vorgarten und kommen da nicht mehr weg.
Gut das ich ein Mensch bin, denn die Krötenfrau schleppt immer den Mann mit sich rum. Einmal waren es sogar zwei. Ich habe einen irgendwie "runterschuppst". Ach ja und wenn Kröte Pech hat, werden sie auch noch gemeinsam platt gefahren.
Ich sammle sie dann immer in einem Eimer ein und habe sie dann wieder hinterm Haus im Garten ausgeschüttet, dann können sie weiter.
Die Krötenfrau mit dem einem Krötenmann habe ich etwas Vorsprung verschafft.
Anpacken, daß mache ich nicht. Als Kind konnte ich das, aber heute, nur mit Handschuhen.

Mittlerweile ist nun das 3. Frühjahr, was mag Klaus oder seine Seele jetzt machen?
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  #453  
Alt 23.06.2017, 23:23
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carlchen carlchen ist offline
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Standard AW: Nicht traurig sein, sondern dankbar, daß ich gehabt habe

5 Sekunden einatmen und 5 Sekunden ausatmen oder
das Geheimnis der Lavendel

Ich habe ein Riesenproblem - das Atmen.

Gestern habe ich mit meiner Kollegin, ich arbeite ja auch noch "praktischerweise" seit über 1 Jahr in der Lungenfunktiondiagnostik, das Fluss Volumen (Bodyplethsmogrraphie) eine Diffusion und zum Abschluß noch eine Spasmolyse. Nicht zu vergessen die Blutgase haben wir auch noch überprüft.
Ich weiß ich habe Asthma aber diese Husterei, sie nervt.
Am besten hilft es mir, viel Tee zu trinken. Das Atmemspray dagegen hilft wenig.
Anschließend meinen Chefarzt gezeigt, wenn man denn schon an der Quelle sitzt. Nachmittags noch bei meiner Hausärztin.
Es sieht eigentlich nicht schlecht aus, nur die kleinen Bronchien, die wollen nicht so recht.

Oder aber auch psychisch bedingt, wegen Klaus und seinen Lungenmetastasen.

Aber irgendwie werde davon loskommen müssen. Müssen dieses mal, nicht nur versuchen. Also lernen zu atmen.

Ich verlinke mal eine Seite, vielleicht kennt ihr sie ja auch. Sie ist von der Autorin von dem Buch Lebe, Liebe, Lache von Christina Rasmussen.
http://www.secondfirsts.com/.
Die Seite ist auf englisch, aber man kann es gut verstehen.
Dort kann man auch einen Newsletter bzw. ein Flaschenpost anfordern.
Jede Woche bekommt man eine Mail und darin steht ist so einleuchtend.
Es ist kein Wundermittel aber es tröstet mich, weil ich weiß alles richtig zu machen und alles ist Normal.
Auch das ich immer noch meine traurigen Momente habe und Erinnerungen, obwohl die Diagnose schon 5 Jahre her ist und sein Tod über 3 Jahre.

Zum Lavendel, ich mag Lavendel jetzt nicht so. Meine Mutti liebte Lavendel.
Aber was soll es , abend Lavendeltee hilft. Auch warme Umschläge mit Lavendel , besser noch gesagt Brustwickel sollen gut tun.

Mitte Juli bin ich bei einem Treffen von dem jung Verwitwet Verein. Es wird auch gefeiert und es ist ganz in meiner Nähe.
Ich freue mich schon drauf. Euch allen ein schönes Wochenende.
Carolin
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  #454  
Alt 28.06.2017, 22:52
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carlchen carlchen ist offline
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Standard AW: Nicht traurig sein, sondern dankbar, daß ich gehabt habe

Womit fing alles an.
Mein Nachbar von direkt gegenüber hat gestern Abend einen
Höllenlärm gemacht mit einem Preßlufthammer und das bis abends 22 Uhr.
Ich war, da ich die Nacht sehr schlecht geschlafen hatte hundemüde und wollte früher ins Bett.
Also - heute zu ihm rüber.
Es ist immer gut darüber zu reden. Versuche den anderen zu verstehen und warum dieser Lärm (es war nicht das erste Mal).
Wir haben lange mit einander geredet.
Ich habe jetzt 3 Päckchen Ohrenstöpsel, genau die, welche Klaus immer von der Arbeit mitgebracht hat. Die sind einfach die Besten.
Mein Nachbar kannte Klaus sehr gut, eigentlich rede ich mit vielen Nachbarn erst sein er nicht mehr da ist oder es lag daran Klaus hatte ja viel Zeit, als er krank war.
Megatraurig und wütend .
Klaus war von Beruf Schweißer und jetzt endlich gibt es eine Verordnung wo Betriebe verpflichtet sind auf ihre Arbeiter zu achten, Schutzmaßnahmen vorzunehmen.
Heute wird die Krebsart die Klaus hatte auch als Berufskrankheit eingestuft.
Er hatte ein Sarkom und es war schon länger klar, daß die Gase in denen Nickel, was krebserregend ist und auch Strahlen schädlich sind.
Aber darauf nahm beim Betriebsarzt Rücksicht.

Das macht mich so traurig.
Da macht es auch nicht froh, eine Tapferkeitsmedaillen oder ähnliches zu bekommen, weil ich ja alles so toll allein jetzt schaffe.

Ist es das was mich unterscheidet, zwischen all denen, vielleicht kommt es mir auch nur so vor, eine neue Partnerschaft finden.
Auch, wenn nur alle 11 Minuten ein Single sich bei Parship verliebt, habe da viele auf der Arbeit Glück. Nun ja, auf der anderen Seite, man ist geschieden und hat sich getrennt. Wow und ich hänge noch in meiner Vergangenheit fest. An Dingen, die ich nie mehr ändern kann.
Also Kopf hoch.
Think positive.
Ach ja, mein Nachbar hat versprochen, die nächsten Abende wird es wieder ruhiger.
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  #455  
Alt 29.06.2017, 14:40
sanne2 sanne2 ist offline
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Standard AW: Nicht traurig sein, sondern dankbar, daß ich gehabt habe

Hallo liebe Carolin.

Es tut mir leid, dass ich dir beim letzten Mal nicht geantwortet habe.
Ist schon eine Weile her. Vielleicht weißt du, "welches Mal" ich meine.

Warum ist eine Sarkomerkrankung mit einer Berufserkrankung zu vergleichen?
Vielleicht als PN?

Ich lese regelmäßig bei dir und denke mir, vielleicht bist du noch nicht bereit für einen neuen Lebenspartner?
Nur so eine Idee bei mir.

Wie du vielleicht noch weißt, ist mein Mann nun seit 1 Jahr und 8 Tagen nicht mehr bei mir.
Auch mir fehlt ein Partner an meiner Seite.
Und zwar sehr!
Habe auch schon für mich überlegt, wie es mit einem neuen Partner wäre. Einfach nur, um nicht mehr alleine zu sein.
Du warst ja auch sehr lange mit deinem Mann zusammen.
Es fehlt jemand! An unserer Seite!

Vielleicht solltest du dir einfach mehr Zeit lassen mit einer neuen Partnersuche?
Es ist nur so eine Idee von mir.

Ich persönlich kann mir kaum, bis gar nicht, einen neuen Partner an meiner Seite vorstellen. Außer meinen Mann. Wahrscheinlich würde ich ständig vergleichen.
Auch wenn ich nicht alleine bleiben möchte.
Vielleicht geht es dir ähnlich?
Dieser Zwiespalt!!!

Ich grüße dich ganz lieb,

Sanne
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  #456  
Alt 12.07.2017, 09:43
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carlchen carlchen ist offline
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Standard AW: Nicht traurig sein, sondern dankbar, daß ich gehabt habe

Spurensuche

Wie sagt mein Nachbar, keiner ist so einfach vom Baum gefallen.
Also bin ich, so wie heute, auf der Suche.
Und siehe da, dank Facebook habe ich wieder Kontakt mit Klaus Kusine.
Ihr geht es ähnlich, so gut wie kein Kontakt mit der Familie seitdem auch ihre Eltern gestorben sind. Aber sie hat jetzt ihre eigene kleine Familie.
Seit Ende Juni sind sie und ihre Frau glückliche Eltern eine Tochter.
Ich kenne viele die mit einem gleichgeschlechtlichen Partner zusammen leben.
Etwas merkwürdig war es, als sich eine Freundin, mit der ich ganz dicke war, "geoutet" hat. Irgendwann werde ich sie fragen, wann sie sich bewußt war.
Nun, da ich heute frei habe und es regnet suche ich fröhlich weiter.
Freue mich wie eine Schneekönig, wenn ich jemanden finde. Dummerweise sind die meisten ziemlich weit weg, einer lebt in Kanada. Nun ja, es ja da noch Skype.

Ach ja, ich hoffe morgen regnet es weniger, denn gleich kommt ein Container.
Ich habe unglaublich viel Müll.
Manches läßt sich problemlos entsorgen, anderes leider nicht.

Einen schönen Tag noch.
carlchen
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  #457  
Alt 03.12.2017, 17:32
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carlchen carlchen ist offline
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Standard AW: Nicht traurig sein, sondern dankbar, daß ich gehabt habe

Hallo alle die hier hergefunden habt.
Mittlerweile schreibe ich sehr sehr selten.
Wie schon oft geschrieben, habe ich viel erlebt ( dies Jahr war es die Amalfie Küste - Golf von Neapel) und ich habe viele Menschen kennen gelernt.
Das wäre so nie passiert.
Mein Leben bzw. meine Trauer ist mittlerweile ein andere.
Sie ist und wird immer ein Teil von mir bleiben, aber es ist anders.

Die Krankheit, es war einfach der Super Gau schlechthin und ich gebe zu, ich habe immer noch mein Problem, da ich selbst Asthma habe.
Z. Zt. nervt der Reizhusten ganz schön. Klaus hatte Lungenmetastasen am Ende nur noch 20 % Lungenvolumen.
Aber - es ist ein Teil unserer Geschichte.
Und da ist mein "neues" Arbeitsfeld. Von der Radiologie vor 18 Monaten in die EKG Lungenfunktionsabteilung.
Weswegen ich heute noch mal melde,
vielleicht hilft es jemanden schaut einfach mal auf der Seit
www.verwitwet.de vorbei.
Ich bin dort Mitglied und komme eben von einer Workshop für die Vorstandsarbeit nach Hause.
Das besondere an dieses Verein ist, er ist für jung Verwitwete mit Kinder gegründet.
Es sind aber auch Menschen in der Community dabei, die haben keine Kinder.
Auch spieltes keine Rolle, ob man verheiratet war oder gleichgeschlechtlich.
Wir haben dort alle unseren Partner verloren in einem Lebensabschnitt wo man noch nicht damit rechnet. Sprich zwischen 20 - 55 Jahren.
Es gibt auch dort ältere, die einerseits ihren Partner erst jetzt mit sagen wir 70 Jahren verloren haben oder sie sind zwar schon 60 Jahre alt, aber waren Mitte 30 als der Partner starb.
Mittlweile kenne ich sogar einige persönlich.
Leider aber gibt es hier wo ich lebe keine Trauergruppe in der Nähe, nur welche wo alle "älter" sind.
Nächste Jahr, so habe ich es mir vorgenommen, möchte ich einen hier gründen.
Auch geht es hier auch um die Kinder, welche ein Elternteil verloren hat.
In dieser Gesellschaft ist Trauer besonders wenn man Jung Verwitwet ist ein Tabu Thema.
Manchmal kommt es mir vor, es wird erwartet nach 3 Jahren soll man bitte wieder normal sein, auch bei den Kindern ist es manchmal so. Auch trage ich ja kein Schild um den Hals.
Dennoch, auch wenn man verwitwet ist kann man wieder Freude am Leben haben oder finden. Und es muß nicht eine neue Partnerschaft sein, denn von der bin ich Lichtjahre entfernt.
Also schaut dort mal vorbei, wenn ihr euch angesprochen fühlt.

Liebe Grüße und egal was kommt eine schöne Adventszeit
wünscht euch Carolin
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  #458  
Alt 06.12.2017, 08:13
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carlchen carlchen ist offline
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Hallo,
ich schreibe einfach mal hier. Schreiben hilft - ein wenig - und dachte,hoffte ich wenigstens Klaus Krankheitsgeschichte hinter mir gelassen zu haben, so hat mich gestern voll die Wirklichkeit eingeholt.

Nun bin ich seit 18 Monaten, (1.4.2016 - ist jetzt wie ein schlechter Aprilscherz) in einer anderen Abteilung.
U.a. machen wir Lungenfunktionstest. D.h. tägl. habe ich mit Menschen zu tun, den es ähnlich wie Klaus geht. Mein Reizhusten, ich stelle so manchen Asthmatiker in den Schatten ist wohl eher seelisch, denn die Werte sind im Normbereich.
Kranksein auf Dauer kann ich nicht so einfach erlauben.
Die Arbeitszeiten, statt 30 Stunden in der Woche 42,5. Nun immerhin kein Bereitschaftsdienst, aber ehrlich - habe ich mal Urlaub und frei, erledige ich alles was so liegen geblieben ist.
Und gestern - morgen haben ich einen Termin in der Personalabteilung.
Es geht um meine berufliche Perspektive.
Als ich versetzt wurde paßte ich dem hiesigen Chefarzt so gar nicht, gerne hätte er jemanden anderes gehabt.
Angeblich hätte er vor Monaten ein Gespräch gehabt, fachlich Inkompetent, meine Kolleginnen haben sich beschwert und die Patienten.
Nur hat dieses Gespräch nie stattgefunden.
Kündigen können sie mich nicht, aber versetzen. So ist die Kollegin an Krebs erkrankt, welche die Patienten begleitet, sprich Betten hin und her schiebt.
Gestern habe ich lange mit meinem früheren mit leitenden Vorsetzten telefnoniert. Mir igeht einfach nicht gut.

Carolin
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  #459  
Alt 06.12.2017, 13:53
monika100 monika100 ist offline
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Standard AW: Nicht traurig sein, sondern dankbar, daß ich gehabt habe

Es tut mir leid, dass es nicht gut läuft im Moment auf derArbeit. Schließlich verbringt man da die meiste Zeit des Tages u da ist es schon wichtig, dass man sich einigermaßen wohl fühlt.

Ist das denn jetzt sicher , dass, du versetzt wirst? Und kann man deine eigene Meinung denn da so einfach übergehen?

LG
Monika
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  #460  
Alt 07.12.2017, 07:41
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carlchen carlchen ist offline
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Standard AW: Nicht traurig sein, sondern dankbar, daß ich gehabt habe

Hallo, bringt es mir Unglück, wenn ich jetzt schreibe.

In meinen Worten, ich habe Muffensausen.
Es kann eine Chance sein, was zu verändern oder auch nicht.
Gut war, daß ich ein wenig Zeit hatte und dank Uwes (daß war ein langjähriger Kollege und leitende Mitarbeiter, wir kennen uns seit 32 Jahren, seine Frau ist vor einem Jahr plötzlich verstorben - wir sitzen da in selben Boot und guter Letzt er ist bei der MAV(Betriebsrat) der an 1. Stelle steht).
Uwe wird nicht mitgekommen. Nicht so gut, meint er, dafür ein anderer.
Ich weiß es werden da, 4 Männer gleich sitzen und einer ist mir nicht gut gesonnen.
Aber wer weiß.
Möge ich die richtigen Worte finden. Schweigen und heulen, wäre nicht so gut.
Obwohl Uwe meint, solle ich anfangen zu weinen, es wäre nicht schlimm.

Ich wünschte mir so sehr, mein Leben würde mal ansatzweise ganz "normal" verlaufen.

Carolin
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  #461  
Alt 08.12.2017, 07:42
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carlchen carlchen ist offline
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Standard AW: Nicht traurig sein, sondern dankbar, daß ich gehabt habe

Hallo,

ich lebe noch, das ist das Wichtigste.
Auch weiß ich, so einfach wird jemand nicht los.
Bin aber ganz schön verwirrt und
die Krankheit und Tod vom Klaus, sie zählt nicht mehr und ich es gab mir das Gefühl, für so einige habe ich bitte nur zu funktionieren.
Alle meine ich sage mal 1000 gesammelten Gummipunkte sind mit einem Schlag weg, weil ich ein falsches Wort gesagt habe.
Das so manches darin liegt, daß das Pflegepersonal überfordert ist und gerne dann ihren Frust weitergibt, es ist nicht richtig, aber kann vorkommen.
Verwirrt bin ich, ich habe 3 Kolleginnen und wer hat sich über meine fachliche Kompetenz geäußert.
Aber man kann auch jemanden das Wort im Munde umdrehen.
Zwietracht zu säen ist was sehr verwerfliches und auch nicht ehrlich zu sein.
Nun bin ich die Neue Alte Kollegin. Immerhin ich habe schon Grundkenntnisse.
Es wird Protokoll geführt und ich habe es dann schriftlich, daß ich es kann.
Diese Regelung ist für mich okay.
Und wenn ich krank, so wie jetzt mit meiner Bronchitis, dann sollte ich (unter uns) mich krank schreiben lassen.
Es war aber verrückt, mein blöder Reizhusten war wirklich fast 2 Tage weg.
Da ging es mir besser. Mittlerweile glaube ich, es ist wirklich von der Seele her.
Aber ich sitze ja an der Quelle und so testen wir vielleicht heute mal alles durch, denn einen Facharzttermin habe ich erst in 6 Wochen bekommen.

Nächste Woche habe ich 2 Tage frei und 3 Tage Urlaub.
Ganz wichtig nutzen. Schau auch mal bei Klaus im Friedwald vorbei. Bei meiner Mutti, seinem Onkel und Tante, zwei Bekannten, ich kann einen richtigen Rundgang machen durch den Wald.
Ich gehe selten in die Friedwald. Ich fühle mich da nicht so wohl.
Wir hatten mal zufällig eine Abkürzung zurück zum Parkplatz genommen.
Beim nächsten Mal nahm ich sie auch, war keine gute Lösung.
Auch habe ich einen unangenehmen Wachtraum jetzt gehabt.
Gut, daß ich Menschen habe mit denen ich darüber reden kann. Doch nur mit denen die, denen ähnliches widerfahren ist.

Wie in dem Zitat, am Ende wird alles gut, wenn nicht, ist es nicht das Ende -
aber wie so schön gestern bei dieser Besprechung - ich arbeite dran.

Euch ein schönen 1. Advent.
Mal sehen, vielleicht besorge ich Morgen den Weihnachtsbaum.
Ich kenne welche, die verbannen Weihnachten und die ganze Deko aus ihrem Leben, macht es nicht besser.

Viele liebe Grüße
Carolin
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