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Alt 04.12.2003, 20:34
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Beiträge: n/a
Standard Wie wurde Eierstocktumor festgestellt

Hallo Elke,

ich hatte seit November letzten Jahres zunehmende Bauchschmerzen, so ähnlich wie stärker werdende Blähungen und auch davor schon eine stärkere, längere Regelblutung, gegen Ende des Jahres mit längeren Zwischenblutungen. Bin Ende Dezember beim Gyn gewesen, wo eine größere Zyste diagnostiziert wurde, die einen Monat später kontrolliert werden sollte, Krebsabstrich war ohne Befund.
Bin dann leider erst im April wieder zum Arzt gegangen, als schon das Lungenfell befallen war, dies machte sich durch Kurzatmigkeit und nachlassende körperliche Belastbarkeit bemerkbar, wurde aber weder vom Gynäkologen noch vom 1. Krankenhaus bemerkt. Mir wurde vor der Laparoskopie gesagt, die Zysten seien wahrscheinlich gutartig.
Obwohl der Krebs in meinem ganzen Bauch verteilt war, habe ich mich bis Anfang April weder schlapp gefühlt, noch hatte ich weniger Appetit, ich hab auch nichts abgenommen, eher ein bißchen zu.
Bei mir wäre es schlau gewesen rechtzeitig den Tumormarker für Eierstockkrebs zu kontrollieren, dieser muss aber bei Krebs nicht erhöht sein. Bei mir war er stark erhöht, über 3500 im April, leider erst nach der Laparoskopie bestimmt. Der Normwert liegt bei höchstens 35.
Wenn du Beschwerden in Verbindung mit Eierstockzysten hast, lass deinen Tumormarker bestimmen, wenn der stark erhöht ist, braucht man eigentlich keine Bauchspiegelung zur Diagnose.
Ansonsten würde ich auf eine Laparoskopie drängen, wenn die Zysten oder die Beschwerden nicht innerhalb weniger Wochen verschwinden.
Das ist zwar auch nicht ohne Risiko, aber du hast dann Sicherheit und im Fall der Fälle kann dir hoffentlich rechtzeitig geholfen werden.
Übrigens sind bei fortgeschrittenem Stadium häufig auch andere Blutwerte verändert, z.B. die Gerinnungswerte (ich hatte zwei allerdings nur wenig bemerkte Lungenembolien, hab ich auch von anderen schon häufiger gehört), Entzündungswerte, Blutbild.
Wende dich, wenn du dir Sorgen machst, auf jeden Fall an einen Arzt, der deine Beschwerden ernst nimmt. Ich wünsch dir Gesundheit und alles Gute.
Liebe Grüße
Beate
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